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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen Präsentation  

Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TOP: Ö 4.1
Gremium: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 07.04.2016 Status: öffentlich
Zeit: 15:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Großer Sitzungssaal
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Zusatz: Falls Fragen vorliegen, findet im Anschluss an den öffentlichen Teil der Tagesordnung eine Einwohnerfragestunde statt.
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Gwiasda stellt im Rahmen beigefügten Präsentation (s. Anlage 1) die Arbeitsmarktintegration von Flüchtingen im Jobcenter dar und beantwortet die Nachfragen.

 

Insbesondere führt er aus, dass vorrangig das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für die Sprachkurse für Flüchtlinge verantwortlich sei, hier aber zurzeit lange Wartezeiten bestünden. Mit gezielten Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration könne jedoch erst begonnen werden, wenn ausreichende Sprachfähigkeiten vorhanden seien.

 

Frau Dr. Hanke verweist auf das beschlossene Integrationskonzept der Stadt Braunschweig. Vom Land wurden weitere Mittel für Sprachkurse zugesagt.  Darüber hinaus seien kombinierte Maßnahmen zum Spracherwerb in Bezug auf den Beruf geplant. Die Mittel für die Sprachförderung würden vom BAMF und die Mittel für die Arbeitsmarktintegration vom Jobcenter getragen.

 

Eine Schaffung von weiteren Arbeitsgelegenheiten werde angestrebt.

 

Ratsherr Merfort fragt, inwieweit eine Einbeziehung von Ehrenamtlichen erfolge.

 

Frau Dr. Hanke verweist auf das Patenprogramm und dem Einsatz von Ehrenamtlichen im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung. Es sei beabsichtigt dem Ausschuss einen Bericht zu dieser Thematik vorzulegen.

 

Auf Nachfrage von Ratsfrau Johannes teilt Herr Gwiasda mit, dass das Jobcenter derzeit von durchschnittlich 3 Jahren als Planungsgrundlage ausgehe, bis eine Integration auf dem Arbeitsmarkt erfolgt sei.

 

Ratsfrau Schmedt fragt nach, wie mit Fällen umgegangen werde, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden.

 

Herr Gwiasda erläutert, dass das Jobcenter bei entsprechenden Hinweisen auf psychosoziale Betreuungsmöglichkeiten verweise.

 

Frau Dr. Hanke teilt mit, dass in einer der folgenden Sitzungen eine Mitteilung zu dieser Problematik vom Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig geplant sei.

 

Ratsfrau Plinke erkundigt sich nach geplanten oder bereits existierenden Bundesprogrammen zur Förderung der Integration von Flüchtlingen.

 

Herr Gwiasda verweist auf seine Ausführungen im Rahmen der Präsentation. Spezielle Bundesprogramme gebe es zurzeit noch nicht. Das Jobcenter sei dabei eigene Konzepte für Integrationsmaßnahmen zu entwickeln.

 

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Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2016-03-24 - Arbeit mit Flüchtlingen (704 KB)