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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Lichtparcours 2016: Permanente Installation eines Kunstwerks  

Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 131
TOP: Ö 9
Gremium: Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 131 Innenstadt Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Di, 14.03.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 23:10 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Raum A 1.63
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Zusatz: Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner statt.
17-03935 Lichtparcours 2016: Permanente Installation eines Kunstwerks
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

r die Fachverwaltung anwesend sind Herr Dr. Malorny und Herr Hillger. Herr Dr. Malorny trägt in gestraffter Form nochmals den Inhalt der Beschlussvorlage vor. Erwähnung findet dabei u. a., dass die „Solarkatze“ desnstlers Herrn Michael Sailstorfer bei der Präsentation im Rahmen des Lichtparcours 2016 eine deutlich positive Resonanz erfahren hat. Die Kulturverwaltung wertet es daher als eine glücklichegung, dass es ermöglicht werden kann, die „Solarkatze“ auch durch die namhafte Unterstützung eines privaten Sponsors anzukaufen und dauerhaft zu präsentieren. Der Standort im Theaterpark (s. Visualisierung in der Anlage der Vorlage) ist mit dem Künstler abgestimmt.

 

Im Vorfeld der Beschlussfassung entsteht eine kontroverse Diskussion im Stadtbezirksrat. Unabhängig von seiner persönlichen Einschätzung hinsichtlich der Schönheit dieses modernen Kunstobjektes weist Herr Eberle darauf hin, dass auch hier der Grundsatz gelten sollte, dass in Zeiten der Schuldenneuaufnahme keine entsprechenden Ausgaben getätigt werden sollten, auch wenn ein Großteil der Ankaufssumme über ein Sponsoring finanziert werden kann. Herr Walz spricht sich dafür aus, das Kunstwerk einem anderen Stadtteil zuzuordnen, da er von einer Übernutzung der denkmalgeschützten Anlagen ausgeht. Frau Klippert regt an, mit dem Künstler einen alternativen Standort zu ertern, ggf. am Ägidienmarkt. Dieser städtische Bereich ist arm an Kunstwerken und könnte eine entsprechende Bereicherung gut vertragen. Herr Bonneberg vertritt die Auffassung, dass mit einem Sponsoring das Risiko einhergeht, den öffentlichen Raum Stück für Stück zu verkaufen. Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass professionelle Fotografen mit Aufnahmen von diesem oder auch anderen Kunstwerken Einnahmen generieren, an denen weder die Kulturschaffenden noch die Stadt partizipieren. Frau Reinert spricht sich dafür aus, alles daran zu setzen, um das von ihr als sehr ansprechend empfundene Kunstwerk dauerhaft der Braunschweiger Öffentlichkeit zu präsentieren. Hinsichtlich der Diskussion um andere mögliche Standorte weisen sowohl Herr Dr. Malorny wie auch Frau Kaphammel darauf hin, dass ein geänderter Beschluss, der einen anderen Standort manifestieren soll, sich kontraproduktiv auch und besonders auch im Verhältnis zum Künstler auswirken könnte. Der jetzt vorgeschlagene Standort ist mit Herrn Sailstorfer so abgestimmt. Nachdem sich die noch folgenden Wortbeiträge inhaltlich kaum mehr von den bereits getätigten unterscheiden und somit keine neuen Aspekte mehr in die Diskussion einspeisen, beantragt Herr Heikebrügge gem. §§ 17 und 20 der Geschäftsordnung den Schluss der Rednerliste. Eine Abstimmung hierüber erübrigt sich, da Frau Zander unmittelbar danach die Ergänzung des Beschlusstextes um einen zweiten Punkt wie folgt vorschlägt:

 

Die Verwaltung wird gleichwohl beauftragt, mit dem Künstler und dem Spender einen alternativen Standort zu erörtern.“

 

Der ergänzende Text findet tendenziell Zustimung. Über den ergänzten Beschlussvorschlag wird anschließend die Abstimmung herbeigeführt


 

Beschluss:

 

Der permanenten Errichtung des Lichtparcours-Kunstwerks „Solarkatze" von Michael Sailstorfer im Bereich Theaterpark wird zugestimmt.

 

Die Verwaltung wird gleichwohl beauftragt, mit dem Künstler und dem Spender einen alternativen Standort zu erörtern und dem Stadtbezirksrat zu berichten.

 


Abstimmungsergebnis:

7   dafür6   dagegen0   Enthaltungen