EN

Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Mobilitätsverknüpfungspunkt Bahnhof Gliesmarode  

Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 120 Östliches Ringgebiet
TOP: Ö 7
Gremium: Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 120 Östliches Ringgebiet Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Mi, 02.05.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:40 Anlass: Sitzung
Raum: Senioren- und Pflegezentrum Bethanien
Ort: Helmstedter Straße 35, 38102 Braunschweig
Zusatz: Die Sitzung wird im Wilhelm-Löhe-Saal durchgeführt. Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner statt.
18-07989 Mobilitätsverknüpfungspunkt Bahnhof Gliesmarode
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:66.1
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Für die Fachverwaltung anwesend ist Frau Spies vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr. Sie stellt summarisch nochmals die Vorlage dar und geht insbesondere auf die Anregungen bzw. Kritikpunkte der Bürgerinnen und Bürger ein.

Mehrere Bezirksratsmitglieder sprechen sich dafür aus, auch angesichts umweltschonender Überlegungen die Planungen doch etwas autofreundlicher zu gestalten. So könnten die alten Bushaltestellen als Parkplätze gerettet werden, auch wünscht sich Herr Jordan im Umfeld des Bahnhofs eine sog. Kiss&Ride-Zone (kurzzeitiges Halten, um Aussteigen zu ermöglichen). Die Schaltung der Lichtsignalanlage an der Abtstraße erscheint einigen Bezirksratsmitgliedern als problematisch, zumal dann, wenn auch noch an- und abfahrender Verkehr in bzw. aus Richtung der dortigen Tankstelle stattfindet. Darüber hinaus sollte überlegt werden, mehr E-Tankstellen zu schaffen, Gleiches gilt für Car-Sharing-Parkplätze.

Frau Krause zeigt sich nicht überzeugt von der Gesamtgestaltung. Aus ihrer Sicht stellt die Planung des Bahnhofsumfeldes keinen "großen Wurf" dar. Offen bleiben konzeptionelle Ansätze für einen Multifunktionsplatz, auch vermisst sie Gestaltungsvorschläge für den Jugendspielplatz. Eine Radverkehrsführung sowie die Weiterführung der Verkehrswege bis zur Innenstadt fehlt ebenso wie die Einbindung des Ringgleises. Sie spricht sich dafür aus, diesbezüglich bis zur Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses nachzubessern. Die Abstellanlagen für Fahrräder sind aus ihrer Sicht zu klein konzeptioniert. Ihre Anregung, hier von 500 - 700 Abstellmöglichkeiten auszugehen, hält Frau Spies für nicht darstellbar.

Der Vorschlag von Frau Krause, ihre Anregungen bzw. Überlegungen in einen geänderten Beschlusstext zu übernehmen, wird im Stadtbezirksrat kontrovers diskutiert. Die Mehrheit spricht sich dafür aus, die Beiträge in das Protokoll zu übernehmen, aber hierzu keinen dezidierten Beschluss zu fassen. Dies wird u.a. damit begründet, dass in den genannten Punkten durchaus auch andere Auffassungen bestehen. Gleichwohl sollte der vorgeschlagene Beschlusstext ausdrücklich die Anregungen und Einwendungen aus der Informationsveranstaltung aufgreifen.

Hinsichtlich der Aufzugsanlage spricht sich die Mehrheit der Bezirksratsmitglieder für eine Ergänzung des Beschlusses aus. Frau Wanzelius beantragt dazu eine getrennte Abstimmung, dem wird mehrheitlich zugestimmt.

 

In der Sitzung am 6. Juni 2018 wurde auf Antrag von Frau Wanzelius das Protokoll wie folgt ergänzt:

 

Frau Wanzelius äußert ihre Bedenken zur zukünftigen Verkehrsplanung hinsichtlich der Einfädelung der Busse auf die Schiene und den damit einhergehenden Verlust der Bushaltestelle an der Berliner Straße/vor der Abtstraße aus Richtung Gliesmarode kommend. Sie sieht ein Problem bei der Querung der Berliner Straße durch die Schüler/Innen des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule sowie der Neuen Oberschule, die nach dem geplanten Umbau in den Morgen- bzw. Nachmittagsstunden vor oder auch nach ihrem Unterricht fast zeitgleich die Berliner Straße auf ihrem Schulweg queren müssten. Bereits jetzt gestaltet sich dies äußerst unübersichtlich und riskant. Sie selbst ist Lehrerin am Gymnasium RHS und weist darauf hin, dass in allernächster Zukunft sowohl die NO als auch die RHS sich erweitern müssen und die Zahl der Schüler/Innen erheblich ansteigen wird.

 

 

 


 

Beschluss:

 

1. Der Planung und dem Ausbau des Mobilitätsverknüpfungspunktes im Umfeld des Bahnhofs Gliesmarode wird unter Berücksichtigung der Anregungen und Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger in der Informationsveranstaltung am 10. April 2018 zugestimmt.

 

2. Der Stadtbezirksrat Östliches Ringgebiet empfiehlt nachdrücklich, dass die Stadt bei der Deutschen Bahn AG bezüglich der Installation eines Aufzuges interveniert.

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Zu 1: 17   dafür0   dagegen0   Enthaltungen

Zu 2:15   dafür0   dagegen2   Enthaltungen