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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Verwaltung  

Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 113
TOP: Ö 3.2
Gremium: Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 113 Hondelage Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 10.09.2018 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Otto's Gaststätte
Ort: Hegerdorfstraße 28, 38108 Braunschweig
Zusatz: Im Anschluss an die Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt.
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Die Verwaltung teilt bezüglich der Protokollnotiz zu 18-07158-01, Hochwassereignisse im Bereich der Gemarkung Hondelage sowie im Wohngebiet Ziegelofen und der Anregung 18-08383, Durchlass L635 Ortsausgang Hondelage folgendes mit:

 

Der fragliche Durchlass unter der L635 wurde mit einer wasserrechtlichen Genehmigung der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Braunschweig vom 5.9.1972 zugelassen.

Im Rahmen neuer Berechnungen von Hochwasserereignissen für die Schunter hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) neue Daten vorgestellt. Auf Anregung der Stadt Braunschweig wird der NLWKN zusätzlich das Hochwassergeschehen der Hagenriede betrachten. Dazu wird es erforderlich, eine vermessungstechnische Aufnahme als Basis durchzuführen. Die Verwaltung erwartet, mit dieser Betrachtung Erkenntnisse über den Rückstau der Schunter in die Hagenriede zu erhalten. Weiterhin wird geprüft, ob eine größere Rückhaltung oberhalb der Ortslage im renaturierten Bereich der Hagenriede z. B. durch eine Verkleinerung der dortigen Durchlässe zu einer Verbesserung der Hochwassersituation führen können. Die Verwaltung wird zu gegebener Zeit über die Ergebnisse berichten.

 

In der Einwohnerfragestunde der vergangen Sitzung wurde gefragt, welche Umbauarbeiten an der Unterkunft für Geflüchtete im Rahmen der Nutzungsänderung gemacht wurden und nun wieder rückgängig gemacht werden müssten. Die Mitglieder des Stadtbezirksrates baten in diesem Zusammenhang ebenfalls um Erläuterung. Dazu teilt die Verwaltung folgendes mit:

 

Aufgrund der 2017 zurückgegangenen Flüchtlingszahlen sollte der Standort Hondelage für Wohnzwecke zur Verfügung gestellt und durch die Nibelungen Wohnbaugesellschaft betrieben werden. Hieraus ergaben sich bauordnungsrechtlich andere Vorgaben, wie z. B. PKW- und Fahrrad-Einstellplätze für jede Wohnung, sowie Entfall der Brandmeldeanlage und der losen Möblierung. Weiterhin wurden Briefkästen und Einzelzähleranlagen erforderlich. Während der Umsetzung dieser Anforderungen wurden die Zuweisungszahlen wieder angehoben, sodass der Standort für die Flüchtlingsunterbringung benötigt wird. In diesem Zusammenhang mussten lediglich die zuvor entfallene Brandmeldeanlage nachgerüstet und die lose Möblierung beschafft werden. Alle anderen Änderungen bleiben bestehen, um bei Rückgang der Flüchtlingszuweisungen die Standorte für allgemeine Wohnzwecke nutzen zu können.