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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Evaluation Finnenbahn - Einrichtung eines Tagesordnungspunktes  

Sitzung des Grünflächenausschusses
TOP: Ö 5.2
Gremium: Grünflächenausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 29.01.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 16:54 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Großer Sitzungssaal
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Zusatz: Falls Fragen vorliegen, findet im Anschluss an den öffentlichen Teil der Sitzung eine Einwohnerfragestunde statt.
19-09887 Evaluation Finnenbahn - Einrichtung eines Tagesordnungspunktes
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Mundlos erläutert den Antrag.

Erster Stadtrat Geiger erläutert die bisherigen Aktivitäten der Verwaltung mit Blick auf die Evaluierung der Nutzung der Finnenlaufbahn sowie der Wirtschaftlichkeit einer Orientierungsbeleuchtung; mit dieser Evaluierung habe der Ausschuss die Verwaltung durch Beschluss in der vergangenen Sitzung am 13. Dezember beauftragt.

Die Kriterien, Methoden und akzeptablen Kosten der vorzunehmenden Evaluierung seien im Wortlaut des beschlossenen Antrags und im Zuge der Ausschussberatung nicht näher konkretisiert worden. Trotz entsprechender Bemühungen der Verwaltung im Rahmen informeller Gespräche habe dies seit der letzten Sitzung bisher nicht geklärt werden können. Ein Hinweis der Verwaltung auf eine aus ihrer Sicht prinzipiell mögliche rein verwaltungsinterne formlose Evaluierung, auch durch telefonische Nachfragen in anderen Städten mit beleuchteten Laufbahnen, habe in der Diskussion der vergangenen Sitzung und auch seitdem keinen Widerhall gefunden.

Insofern stelle die Verwaltung heute zwei Möglichkeiten zur Diskussion, wie durch Beauftragung externer Gutachter dem Beschluss Rechnung getragen werden könne. Zum einen könne die heutige Nutzung der Braunschweiger Finnenlaufbahn sowie die Haltung auskunftswilliger Nutzerinnen und Nutzer zu einer künftig denkbaren Orientierungsbeleuchtung erfasst werden. Dies könne durch Einschaltung eines Braunschweiger Verkehrsforschungsbüros mit Hilfe studentischer Hilfskräfte über die Dauer einer Februarwoche geschehen und verursache Kosten in Höhe von rd. 6 TEUR. Zum anderen könne ein aus der Braunschweiger Sportentwicklungsplanung bewährtes bundesweit tätiges Institut mit der Durchführung strukturierter Interviews in anderen Städten, die über beleuchtete Laufstrecken verfügen, beauftragt werden; dies verursache Kosten in Höhe von rd. 12 TEUR. Die jeweiligen Ergebnisse würden dann mittels einer Ergänzungsvorlage in der Folgesitzung dargestellt.

Erster Stadtrat Geiger bittet im Sinne eines möglichst konsensualen Verfahrens um ein klares Meinungsbild des Ausschusses, ob eine oder beide kostenpflichtige Evaluierungsvarianten gewünscht seien. Im Rahmen der Ausschussberatung werden verschiedene Einzelanregungen zur Durchführung der Evaluierung geäert, unter anderem zur Einbindung der Gleichstellungsbeauftragten. Der Vorsitzende fragt das Meinungsbild der Fraktionen ab, ob beide dargestellten Evaluierungsmodule von der Verwaltung beauftragt werden sollten. Dies wird von den Vertretern aller Fraktionen mit Ausnahme der BiBS bejaht.