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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Bericht des Staatstheaters Braunschweig zum Sanierungsstau und Sachstand neues Kinder- und Jugendtheater in der Husarenstraße 75 (mündlich)  

Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft
TOP: Ö 3.1
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Fr, 01.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Großer Sitzungssaal
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Zusatz: Im Anschluss an den öffentlichen Teil der Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt, sofern Fragen vorliegen.
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Mehrens stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation den baulichen Zustand des Staatstheaters auf der einen und das Vorhaben eines neuen Kinder- und Jugendtheaters in der Husarenstraße 75 auf der anderen Seite vor und lädt die Ausschussmitglieder zu einer Führung ins Staatstheater ein. Er geht vor allem auf erforderliche Maßnahmen im Großen Haus (u. a. Brandschutz), im Kleinen Haus und in den Theaterwerkstätten ein. Die Verwaltung sagt zu, die Präsentation als Anlage zum Protokoll zu nehmen.

Ratsherr Schrader thematisiert die schwierige Situation zwischen Landes- und Kommunalebene. Teilweise seien die Probleme in Bezug auf das Staatstheater beim Land nicht bekannt. Er bittet um eine Darstellung der Gesamtkosten im Rahmen der angebotenen Führung.

Ratsfrau Schütze sieht das Land in der Pflicht, sowohl bei dem Thema Sanierungsbedarf, als auch bei dem neuen Kinder- und Jugendtheater tätig zu werden. Frau Dr. Hesse teilt in diesem Zusammenhang mit, dass die Städtische Bauordnung zwischenzeitlich mitgeteilt habe, dass basierend auf der vorliegenden Nutzerumfrage eine Senkung von 24 auf 15 Einstellplätze möglich sei.

Ratsherr Flake appelliert an das Land, die 15 Einstellplätze durch die bereits vorhandenen Landeseinrichtungen in der Husarenstraße nachzuweisen. Ratsherr Flake wünscht sich einen Beschluss zur Sanierung der Werkstätten. Frau Dr. Hesse weist in diesem Zusammenhang auf eine Priorisierung der Maßnahmen hin. Die Stadt sei zu Gesprächen bereit, jedoch müsse zunächst erreicht werden, dass der Betrieb des Staatstheaters weiterhin aufrechterhalten werde. Die abschließende Entscheidung, welche Maßnahmen durchgeführt würden, läge jedoch beim Staatlichen Hochbaumanagement.

Bürgermitglied Herr Hanker sieht ein Problem zwischen der notwendigen Sanierung und der derzeit verfolgten Haushaltsoptimierung der Stadt.

Ratsfrau Schütze regt einen jährlichen Bericht über das Staatstheater im Ausschuss an. Der Hinweis wird durch die Verwaltung aufgenommen.

Die Verwaltung wird der Bitte des Ausschusses entsprechen und für einen der folgenden Ausschusstermine eine Begehung der sanierungsbedürftigen Bereiche des Staatstheaters koordinieren.


Abstimmungsergebnis:

Der mündliche Bericht wird zur Kenntnis genommen.