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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Weiterführung Ringgleis-Süd: Alternativroute Reindagerothweg bis Mastbruchsiedlung  

Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses
TOP: Ö 18
Gremium: Planungs- und Umweltausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 20.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 19:41 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Großer Sitzungssaal
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Zusatz: Im Anschluss an die Beratungen im öffentlichen Teil der Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt.
19-10273 Weiterführung Ringgleis-Süd: Alternativroute Reindagerothweg bis Mastbruchsiedlung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:61.7
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Prote erläutert die weitergehende Wegeführung und -gestaltung anhand von Plänen.

 

Ratsfrau Schneider lobt die Streckenführung Reinraderothweg und Querung Helmstedter Straße. Sie bezweifelt, dass die Alternativroute durch die Mastbruchsiedlung genutzt werden wird. Gab es andere Optionen und für welchen Zeitraum soll dieses Provisorium gelten, möchte sie wissen.

 

Herr Prote führt aus, dass diese Umfahrung die einzige verkehrssichere Route sei. Es seien Radverkehre zu verzeichnen. Auch wurde ein vorhandener Trampelpfad aufgenommen, um eine Verbindung zwischen Siedlung und Feldwegen der FI Rautheim herzustellen. Zudem gestalte sich die Verbindung nach Riddagshausen attraktiv. r die angestrebte Zielplanung bedarf es einer aufwändigen, kostenträchtigen ingenieurtechnischen Planung, die noch nicht beauftragt ist. Auch sei zu prüfen, inwieweit eine Realisierung - in Konformität mit dem Leitbild - räumlich und höhentechnisch im Nahbereich der Gleisanlagen möglich ist. Die beschriebene Umfahrungssituation wird mehrere Jahre Bestand haben müssen und stelle nach Herrichtung der originären Trasse langfristig eine sinnvolle Ergänzung des Freizeitwegesystems dar.

 

Im Stadtbezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode am 19. März 2019 sei die Höhe der Investition bemängelt worden, erläutert Herr Prote auf Frage des Ratsherrn Dr. Mühlnickel. Herr Prote erläutert daraufhin die differenzierten Aufwertungsmaßnahmen in den drei Teilbereichen, die diese Kosten rechtfertigen.

 

Frau Dr. Goclik bittet, die randbegleitende Vegetation zu schützen und auf eine naturnahe Gestaltung zu achten.

Herr Prote nimmt diese Anmerkungen auf. Durch die Verortung der neuen Verkehrsflächen des zur Rautheimer Straße gerichteten Zweirichtungswegs ist es dem FB 66 gelungen, eine Variante zu entwickeln, die den erhaltenswerten Baumbestand Richtung Bahnanlagen weitestgehend unangetastet lässt. Eine Verkehrsfläche werde entsiegelt, neue Bäume gepflanzt und Wildblumen gesät. Man werde sorgsam mit dem Bestandsgrün umgehen und Eingriffe möglichst geringhalten.

 

Protokollnotiz: Ratsherr Manlik verlässt die Sitzung um 18:58 Uhr.


Beschluss:

"Der Weiterführung des Ringgleises über die Alternativroute Reindagerothweg bis Mastbruchsiedlung mit Kosten in Höhe von 355.000 € wird zugestimmt."

 

 


Abstimmungsergebnis:

Dafür: 11  Dagegen: 0  Enthaltungen: 0