EN

Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Errichtung einer 6. IGS; Darstellung der Vor- und Nachteile einer IGS von Klasse 1 bis 13 gegenüber einer IGS von Klasse 5 bis 13 mit angegliederter Grundschule  

Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Fr, 22.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Rathaus, Großer Sitzungssaal
Ort: Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
19-10345 Errichtung einer 6. IGS; Darstellung der Vor- und Nachteile einer IGS von Klasse 1 bis 13 gegenüber einer IGS von Klasse 5 bis 13 mit angegliederter Grundschule
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:40 Fachbereich Schule   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Im Rahmen der Aussprache über die Mitteilung bittet der Schulausschuss die Verwaltung die möglichen Standorte für eine 6. IGS zu benennen und einen groben Zeitplan für die Realisierung des Projektes vorzulegen. Der Wahl des Standortes misst der Schulausschuss besondere Bedeutung bei um Entscheiden zu können, in welcher Organisationsform eine 6. IGS errichtet werden sollte (fünfzügig mit zweizügigem Grundschulzweig oder vierzügig mit vierzügigem integrierten Primarbereich) und ob es einen eigenen, kleiräumigen Grundschulbezirk für den Primarbereich oder einen Schulbezirk, der das Stadtgebiet umfasst, geben sollte. Frau Naber regt einen Workshop zur Frage an, welche Form einer 6. IGS zugrundegelegt wird. Herr Gebhardt berichtet aus der Diskussion im Stadtelternrat und regt die Prüfung zur Errichtung einer IGS mit fünfzügigem Primarbereich und fünfzügigem Sekundarbereich I mit Oberstufe an. 

 

Die Vorlage eines groben Zeitplans kündigt die Verwaltung in einer der nächsten Sitzungen an. Wann es eine Information über mögliche Standorte einer 6. IGS geben wird, hängt nach wie vor von verwaltungsinternen Prüfungen ab. Über die Anregung von Frau Naber wird die Verwaltung nachdenken. Die von Herr Gebhardt vorgetragene Anregung lässt sich aus rechtlichen Gründen nicht realisieren, da Grundschulen oder Grundschulzweige von Schulen nicht mehr als vier Züge umfassen dürfen. Zur Frage von Frau Kaphammel, ob die Schülerzahlprognose in den einzelnen Schulbereichen wie prognostiziert eintreten wird, teilt die Verwaltung mit, dass die Entwicklung im Sekundarbereich I und II der Prognose entspricht. Im Primarbereich ist mit einem verzögerten Anstieg der Schülerzahl zu rechnen.

 

Frau Bosse weist zum einen darauf hin, dass es sich bei der Fünfzügigkeit einer IGS nicht um eine gute Größe handelt, da es problematisch ist, mit einer ungeraden Zahl von Zügigkeiten die notwendigen Differenzierungen in den höheren Jahrgängen zu organisieren. Ferner berichtet sie aus der Initiative 6. IGS, dass es gelingen muss, eine attraktive Schule zu gründen, an der auch Lehrkräfte tätig werden wollen. Im Rahmen des durchgängigen vierzügigen Modells einer IGS von Jahrgang 1 bis 13 sollte die Attraktivität gewährleistet sein.


Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

 

Protokollnotiz: Herr Reuter verlässt die Sitzung um 16:30 Uhr.