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Rat und Stadtbezirksräte

Auszug - Familienzentrum Lamme  

Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 321
TOP: Ö 8
Gremium: Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 22.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:12 Anlass: Sitzung
Raum: Begegnungsstätte Lehndorf
Ort: In den Rosenäckern 11, 38116 Braunschweig
Zusatz: Vorher, um 19:00 Uhr, findet eine Einwohnerfragestunde statt.
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Bezirksbürgermeister Graffstedt begrüßt zu dem Punkt die Herren Albinus vom Fachbereich 51, Kinder, Jugend und Familie und Eckermann vom Fachbereich 65, Hochbau und Gebäudemanagement.

Herr Graffstedt gibt vorab einen kurzen Überblick zum bisherigen Werdegang am Familienzentrum Lamme seit 2017 und verweist auf ein in der letzten Woche ergangenes Schreiben der Verwaltung an die betroffenen Eltern.

Da sich der Prozess bereits so lange hinzieht, habe die SPD-Fraktion beantragt, diesen Tagesordnungspunkt auf die Tagesordnung dieser Sitzung zu setzen.

 

Herr Albinus berichtet, die Umwandlung einer Kindergartengruppe in eine Krippengruppe sei inzwischen durch die jährliche Planungskonferenz empfohlen und durch den Rat beschlossen worden. Darin ist der Vorbehalt aufgenommen worden, dass die noch fehlenden 92.000 € an Investitionskosten aufzubringen seien.

Er gehe davon aus, dass in der Dezernentenkonferenz in der nächsten Woche eine Entscheidung dazu getroffen werde.

Auch das Thema Haushaltskonsolidierung spiele dabei eine Rolle.

 

Herr Eckermann berichtet, die Gründung neuer Fundamente für das Sonnensegel sei aufgrund der vorhandenen, zur Entwässerung erforderlichen Rigole im Boden schwierig. Er sei aber optimistisch, dass das Sonnensegel in der ersten Juliwoche aufgebaut werden könne.

Darüber hinaus seien 3 große Sonnenschirme vorgesehen.

 

Anschließend beantworten Herr Albinus und Herr Eckermann Fragen aus den Reihen des Stadtbezirksrates.

 

Für den Fall, dass keine Finanzmittel zur Verfügung stünden, gebe es keinen "Plan B". Dann wäre die neue Krippengruppe gefährdet, da auch die Genehmigung der Landesschulbehörde notwendig sei, die allerdings ohne Umbauten nicht erteilt wurde.

Die 92.000 € seien insbesondere für den Umbau der Sanitäreinrichtungen für die neuen Krippenkinder erforderlich. Auch im Außenbereich seien separate Bereiche für die Krippenkinder einzurichten.

 

Die Kosten für die Beschattung seien separate Mittel, so dass die Umsetzung nicht von der Freigabe der Investitionsmittel abhänge.

 

Die Sonnenschirme könnten flexibel nach Absprache mit der Leitung der Kindertagesstätte aufgestellt werden.

 

Ob die alten Sockel der Beschattung übergangsweise genutzt werden könnten, ist Herrn Eckermann in diesem Detail nicht bekannt.

 

Für die Beschattung der Fassade seien rd. 50.000 € aufzubringen. Hier werde man laut Herrn Eckermann eine Lösung zur Finanzierung finden.

 

Eine spätere Umsetzung der Umwandlung in eine Krippengruppe im laufenden Kindergartenjahr wäre laut Herrn Albinus möglich; allerdings immer unter der Voraussetzung der Genehmigung durch die Landesschulbehörde.


 


zur Kenntnis genommen