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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 15-00552  

Betreff: Sachstand Digitalfunk
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:37 Fachbereich Feuerwehr   
Beratungsfolge:
Feuerwehrausschuss zur Kenntnis
09.09.2015 
Sitzung des Feuerwehrausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die Umrüstung von Fahrzeugen und Einrichtungen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Braunschweig schreitet zügig voran. Hinsichtlich der Kommunikation zwischen den bereits umgerüsteten Fahrzeugen und denen, die noch analog funken, bestehen keine Probleme, da diese unterschiedlichen Funkbereiche mittels der neuen Leitstellentechnik in Konferenz geschaltet worden sind.

 

  1. Umrüstungsstand

    Mit Stand 22.08.15 sind 84 von 130 Fahrzeugen aus den Bereichen Katastrophenschutz, Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr für die Verwendung des Digitalfunks umgerüstet worden.

    Hierbei erfolgte die Umrüstung von 13 Fahrzeugen im Auftrag des Bundes für den Bereich des Katastrophenschutzes. Erwähnenswert ist hierbei, dass der Bund nur eine Ausstattung mit Fahrzeugfunkgeräten vorgesehen hat. Seitens der Stadt Braunschweig erfolgte die Ausstattung mit Handsprechfunkgeräten, damit der Einsatzwert der Fahrzeuge erhalten bleibt.

    Für 83 Standardfahrzeuge der Stadt Braunschweig wurde der Einbau an eine Fremdfirma vergeben. Aufgrund der großen Anzahl war eine zeitnahe Umrüstung in eigenen Werkstätten nicht möglich.

    Durch die Stelle 37.23 werden 25 Fahrzeuge umgerüstet. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge mit einer anspruchsvolleren Ausstattung hinsichtlich der Anzahl der einzubauenden Funkgeräte und Sprechstellen. Zusätzlich erfolgt die Endausstattung von neu in  Dienst gestellten Fahrzeugen, bei denen bereits durch die Hersteller Vorrüstungen für den Funkeinbau erfolgte. Weiterhin dient die Eigenumrüstung dem Erwerb und Erhalt des erforderlichen Fachwissens, da die technische Betreuung der Funktechnik sämtlicher Fahrzeuge durch die Stelle 37.23 erfolgt.

    Eine geringe Anzahl der jüngst in Betrieb genommenen Fahrzeuge wurde bereits durch den Hersteller mit der kompletten Funkanlage ausgestattet.
     
  2. Abschluss der Umrüstung

    Die Umrüstung der Standardfahrzeuge durch die Fremdfirma wird voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein. Die aufwendigere Umrüstung der Rettungsdienstfahrzeuge wird voraussichtlich im November abgeschlossen werden. Aufgrund der nun länger vorgesehenen Nutzungsdauer des ELW 2 sind zeitgleich mit der Umrüstung auf Digitalfunk auch Anpassungen der weiteren Kommunikationstechnik vorgesehen. Da die konkret erforderlichen Maßnahmen derzeit geplant werden, steht noch kein Ausführungs- und Abschlusstermin fest.
     
  3. Fahrzeuge die mit eigenen Kräften umgerüstet werden:
     

-       7 x Rettungstransportwagen

-       2 x Krankentransportwagen

-       1 x Einsatzleitwagen 2

-       6 x Einsatzleitwagen 1 (fertig)

-       2 x Mannschaftstransporwagen (fertig)

-       2 x Zugtruppenfahrzeug (fertig)

-       1 x Kommandowagen (fertig)

-       1 x Gerätewagen (fertig)

-       1 x Abrollbehälter Gefahrengut (fertig)

-       1 x Löschfahrzeug 8/6 (fertig)

-       1 x Löschfahrzeug 10 (fertig)

 

  1. Maßnahmen in der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/ Peine/ Wolfenbüttel

    Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Leitstelle zur Nutzung des Digitalfunks sind die noch erforderlichen Maßnahmen beauftragt. Insbesondere betrifft dies noch weitere Stabilisierungsmaßnahmen, die Abstellung der Mängel im Zusammenhang mit der Kurzzeitdokumentation und die Auswertung der Sonderstatusmeldungen zur Steuerung besonderer Funktionen, wie z.B. der Torsteuerungen. Ob sich durch die nach der Umrüstung intensivere Nutzung des Digitalfunks weitere Maßnahmen ergeben, ist derzeit nicht erkennbar.
     
  2. Einrichtungen/Fahrzeuge in denen analoge Funkgeräte verfügbar bleiben (siehe dazu auch die Anfrage der Piraten Nr. 15-00448)

    In Führungsfahrzeugen werden neben dem Digitalfunk auch Analogfunkgeräte beibehalten. Dies betrifft derzeit 6 Einsatzleitwagen Typ 1, 2 Zugtruppfahrzeuge, 1 Kommandowagen und einen Einsatzleitwagen Typ 2. Bei den 13 Fahrzeugen des Katastrophenschutzes, welche im Eigentum des Bundes stehen und durch die Stadt Braunschweig betrieben werden, hat der Bund nur den Einbau von Digitalfunkgeräten vorgesehen. Daher bleiben diese Fahrzeuge ebenfalls mit Analogfunk ausgestattet.
    In der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel (IRLS) ist die Beibehaltung der funktionsbereiten Analogfunktechnik bis zur Inbetriebnahme der neuen Leitstelle vorgesehen.
     

 

 


Anlage/n: keine