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Vorlage - 15-01052  

Betreff: Beschilderung und Aufwertung des Kleine-Dörfer-Weges
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
10.11.2015    Sitzung des Verwaltungsausschusses      
15.12.2015    Sitzung des Verwaltungsausschusses      
Rat der Stadt Braunschweig Entscheidung
17.11.2015 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig verwiesen   
21.12.2015 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig zur Kenntnis genommen   
Planungs- und Umweltausschuss Vorberatung
09.12.2015 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS net Ratsinformation

Begründung:
 

Der Kleine-Dörfer-Weg (KDW) ist ein ca. 110 km langer Rundweg um Braunschweig, der die peripheren Ortsteile (ehemalige „Kleine-Dörfer“) miteinander verbindet. Ursprung war das von Prof. Dr. Heiner Erke 1994 entwickelte „Braunschweiger Leit- und Informationssystem Kultur“ (BLIK)  mit dem Ziel, den KDW als Ringpfad von Dorf zu Dorf zu führen. 1999 wurden in den jeweiligen Dörfern und Stadtteilen die bekannten dunkelbraunen BLIK-Tafeln aufgestellt, mit denen auf die wesentlichen Sehenswürdigkeiten in den „Kleinen-Dörfern“ hingewiesen wird. Im Jahr 2000 wurde durch das „braunschweiger forum e.V.“  ein Wegweisungskataster erstellt und in drei Ordnern niedergelegt, die sich bei der Stadtverwaltung befinden. Online-Versionen sind auf der städtischen Webseite vorhanden.

Eine Beschilderung des KDWs ist allerdings seit der Erstellung des o.g. Wegweisungskatasters durch die Stadt Braunschweig nicht in Angriff genommen worden. Ebenso fehlt die Aufnahme des KDWs und der BLIK-Standorte in den Braunschweiger Fahrradstadtplan.

Der KDW ist neben dem Ringgleis eine weitere herausragende touristische Attraktion Braunschweigs  mit erheblichem Potenzial, im Rahmen des Stadtmarketings die lebenswerten Seiten der Stadt Braunschweig heraus zu stellen. Gerade den „kleinen-Dörfern“ ermöglicht eine gelungene Präsentation des KDW ihre Sehenswürdigkeiten – darunter viele wenig bekannte Kleinode –herauszustellen und damit für sich sowohl touristisch als auch als lebens- und liebenswertes Quartier zu werben.

Investitionen in die Ausgestaltung des KDW sind daher Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Stadt als Ganzes und fügen sich als Baustein nahtlos in das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK)  ein.

 

 


„Die Stadtverwaltung ermittelt die voraussichtlichen Kosten für die Beschilderung des Kleine-Dörfer-Weges (KDW) als Themenradweg und stellt die erforderlichen Mittel in den Haushalt ein. Darüber hinaus werden für die mittelfristige Planung die notwendigen  Mittel für die ggf. erforderliche Ertüchtigung des KDW und für die jährliche Unterhaltung ermittelt.

Die Stadt bildet eine ehrenamtlich getragene Arbeitsgruppe, die diese Arbeiten fachlich begleitet. Die Arbeitsgruppe nimmt (dort, wo es erforderlich ist) eine Aktualisierung des vom "braunschweiger forum e.V." erstellten Wegweisungskonzeptes vor. Des Weiteren erarbeitet die Arbeitsgruppe Vorschläge, in welcher Weise die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadtteile wirkungsvoll präsentiert werden können.

Der Arbeitsgruppe gehören zumindest die relevanten Abteilungen und Referate der Stadtverwaltung an (z.B. Stadtplanung, Kultur, Denkmalschutz, Stadtmarketing), darüber hinaus die Ortsheimatpfleger sowie Vertreter des „braunschweiger forum e.V.“,  des ADFC, des BUND, FUN und NABU und  weitere an der Gestaltung des Weges interessierte Gruppierungen und Persönlichkeiten sowie Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen.“

 

 


Anlagen:
keine