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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 16-02059  

Betreff: Städtisches Museum – Neuplanung Beleuchtungskonzept und Gebäudekennzeichnung
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:DEZERNAT IV - Kultur- und Wissenschaftsdezernat   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft zur Kenntnis
15.04.2016 
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft zur Kenntnis genommen   
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 131 Innenstadt zur Kenntnis
10.05.2016 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 131 zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Anlage_Museum_Visualisierung

Sachverhalt:


Die Verwaltung verfolgt das Ziel einer verbesserten optischen Wahrnehmbarkeit und Ausschilderung des Städtischen Museums. Darüber hinaus soll auch das Gebäude selbst eindeutiger als Museum identifiziert werden können.

 

Folgende Planung ist verwaltungsseitig zur kurzfristigen Realisierung vorgesehen:

 

Beleuchtung

Bislang verfügt das Museumsgebäude lediglich über eine standardmäßige Außenbeleuchtung, die es nicht als Museum für den Besucher heraushebt. Zudem liegt es an dem weiträumig umbauten Platz am Magnitor und wird durch angrenzende Gebäude oder Straßenbeleuchtung erhellt.

 

Ziel der Neuplanung ist es, dass das Städtische Museum von den Passanten bereits aus der Ferne gesehen und als herausgehobener Kulturbau erkannt werden soll. Hierzu ist die Anpassung an die Sonderbeleuchtung von Staatstheater und Herzog Anton Ulrich-Museum notwendig.

 

Daher soll das Museum, vergleichbar mit anderen wichtigen Kulturinstitutionen der Stadt, abends effektvoll beleuchtet werden. Aufbauend auf bisherigen Überlegungen wurde das Ingenieurbüro Hornig beauftragt, ein Lichtkonzept für die relevanten Schauseiten zum Steintorwall (Haupteingang) und am Kurt-Seeleke-Platz (Schauseite zum Magniviertel) zu entwickeln. Es wird auf die erläuternde Visualisierung in der beigefügten Anlage verwiesen.

 

Die Fassade soll durch eine flächige Grundbeleuchtung und die architektonischen Gliederungselemente mittels Konturstrahlern hervorgehoben werden (siehe Anlage: Seite 4-5). Durch die Lichtakzentuierung der Lisenen, Schmuckköpfe und Balkone entsteht eine gegenseitige Stärkung von Licht und Architektur, die die Wertigkeit des historischen Gebäudes im Detail unterstreicht, ohne sich in den Vordergrund zu drängen (siehe Anlage: Seite 6-9). Eine besondere Sorgfalt wird hierbei auf die lichttechnische Bearbeitung des historischen Eingangs gelegt, um dessen Erkennbarkeit zu erleichtern.

 

Die Grundausleuchtung erfolgt über Strahler im Grünstreifen vor der Fassade, für die Akzentbeleuchtung werden Strahler an Masten montiert, die unauffällig in die Baumreihen integriert werden.

 

 

Gebäudekennzeichnung

In der Neukonzeption der Beleuchtung soll auch die Gebäudekennzeichnung verbessert werden. Hierzu soll an der Schaufassade zum Kurt-Seeleke-Platz der Schriftzug „Städtisches Museum Braunschweig“ in hervorgehobenen Einzelbuchstaben aus vergoldeter Bronze in Analogie zu den Schriftzügen am Schloss angebracht werden. Auf einen zweiten Schriftzug über dem Haupteingang wird verzichtet, da der darüber liegende Balkon keine ausreichende Hintergrundfläche bietet und der Eingang durch die vorhandene Vitrine, die gegebene architektonische Akzentuierung und die neue Ausleuchtung bereits hervorgehoben wird (siehe Visualisierung in der Anlage).

 

Eine weitere Vitrine (Stele) an der Gebäudeecke Steintorwall / Magnitorwall als Wegeführung wird aufgrund des neuen Beleuchtungskonzepts zunächst als entbehrlich angesehen. Ein Leerrohr ist vorhanden und wird bei Bedarf eine spätere Montage erleichtern.

 

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für die Grundbeleuchtung belaufen sich auf rd. 67.000 € und für die Akzentbeleuchtung auf rd. 19.600 €. Die Kosten für die Gebäudekennzeichnung belaufen sich auf rd. 16.250 €. Die Gesamtkosten betragen somit rd. 102.850 €.

 

Im Haushalt 2016 sind zur Finanzierung der Maßnahme 90.000 € eigestellt. Um diesen Finanzrahmen einhalten zu können, wird zur Reduzierung der o.g. Gesamtkosten ein Teil des Beleuchtungskonzepts (Akzentbeleuchtung) in einem separaten Los ausgeschrieben.

 

Sollte sich wider Erwarten hierdurch keine Kostenreduzierung ergeben, wird auf die Beauftragung der Akzentbeleuchtung je nach noch verfügbarem Finanzrahmen teilweise verzichtet werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit der Realisierung der Akzentbeleuchtung des Haupteinganges gelegt.

 

Bis Ende August 2016 sollen die Arbeiten an der Beleuchtung und der Gebäudekennzeichnung abgeschlossen sein.

 


Anlage/n:


Visualisierung des Konzeptes


 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage_Museum_Visualisierung (2841 KB)