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Vorlage - 16-02476-01  

Betreff: Ausbau der Kooperationen mit der HBK
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
16-02476
Federführend:DEZERNAT VI - Wirtschaftsdezernat   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig zur Kenntnis
21.06.2016 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 8. Juni 2016 wird wie folgt Stellung genommen:


Zu Frage 1:


Die Stadt Braunschweig arbeitet bereits in unterschiedlicher Art und Weise mit der HBK zusammen und verfolgt eine Intensivierung der Zusammenarbeit.

Ein wichtiges Instrument ist dabei die Ausstellungshalle an der Hamburger Straße. Die Halle wurde als Ausstellungsplattform für die Bildenden Künste eingerichtet. Die Ausstellungsflächen können insbesondere auch durch Künstler, Absolventen und Studierende der HBK genutzt werden. Aktuell findet jährlich die Meisterschülerausstellung in den Räumlichkeiten der Ausstellungshalle statt. Dieses Engagement sollte weiter intensiviert werden.

 

Seit Dezember 2015 bieten der Fachbereich Kultur und die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsame Beratungen für Kultur- und Kreativschaffende außerhalb der Verwaltungsräumlichkeiten im KingKing Shop in der Kastanienallee zur Planung und Umsetzung ihrer Projekte an. Das Angebot wird regelmäßig auch von Studenten und Absolventen der HBK in Anspruch genommen.

 

Vorstellbar ist, dass solche aktiven Informationsangebote auch direkt an der HBK, an anderen Orten oder bei Nachfrage noch häufiger angeboten werden. Mit der Vorstellung des städtischen Kulturbereichs sowie insbesondere auch der bestehenden Fördermöglichkeiten bei der Erstsemesterbegrüßung an der Kunsthochschule ist bereits ein wichtiger Schritt in diese Richtung gegangen worden.

 

Darüber hinaus sind weitere Formen der Zusammenarbeit zwischen dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft und der HBK erwähnenswert. Beim aktuell stattfindenden Lichtparcours gibt es zwei Veranstaltungskooperationen, bei denen Künstler des Lichtparcours an der HBK auftreten.

 

Überdies bezieht der regelmäßig zu vergebende Braunschweiger Forschungspreis auch die HBK in die vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen ein, etwa durch die Mitwirkung des Präsidiums der HBK in der Findungskommission und die gemeinsame Preisverleihung.

Auch über das Netzwerk des Vereins ForschungRegion Braunschweig e.V. gibt es einen regelmäßigen Austausch sowie gemeinsame Projekte. Mit dem aktuell stattfindenden Prozess der Neuausrichtung der ForschungRegion ist die Hoffnung verbunden, dass alle Wissenschaftseinrichtungen, insbesondere auch die HBK, gemeinsame Strategien entwickeln und umsetzen, um den Wissenschaftsstandort Braunschweig nachhaltig zu stärken.  

 

Im Bereich „Existenzgründung“ besteht ein Austausch zwischen der Braunschweig Zukunft GmbH mit dem Career Service der HBK. Die HBK soll als weiteres Mitglied des Gründungs-netzwerkes Braunschweig gewonnen werden. HBK-Studenten und -Absolventen werden bei der Existenzgründung durch die Braunschweig Zukunft GmbH beraten und ggfs. mit dem städtischen Existenzgründerzuschuss gefördert.

 

 

Zu Frage 2:

 

Zur Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft fördert das Wirtschaftsdezernat den KreativRegion e.V. als zentrale Plattform. Die HBK war im Januar Partner der Veranstaltung „11hoch11 trifft Kunstmarkt“ des KreativRegion e.V.. Veranstaltungen dieser Art, ggf. mit zusätzlichen Partnern aus der Wirtschaft oder Wissenschaft, sollen wiederholt werden.


Der KreativRegion e.V. trägt sich mit der Idee, in das eigene Internetangebot eine Freelancer- und Praktikantenbörse zu integrieren. Dabei bestünde auch die Möglichkeit, dass Studierende sich oder ihre Arbeiten über den KreativRegion e.V. auf dessen Internetseiten und im Rahmen regelmäßiger Veranstaltungen präsentieren. Präsentationsmöglichkeiten sind grundsätzlich auch auf den Internetseiten der Stadt Braunschweig oder unter „Braunschweig bloggt“ bereits gegeben und könnten verstärkt genutzt werden.


Telefonisch haben die Betreiber des Protohaus signalisiert, auch zur Präsentation von einzelnen Werken der Studenten der HBK bereit zu sein. Einzelheiten müssten noch besprochen werden.

 

Seitens der Verwaltung kann geprüft werden, ob studentische Arbeiten verstärkt bei der Gestaltung öffentlicher Plätze oder von Räumen in öffentlichen Gebäuden Berücksichtigung finden können.

 


Anlage/n: keine
 

 

Stammbaum:
16-02476   Ausbau der Kooperationen mit der HBK   0100 Referat Steuerungsdienst   Anfrage (öffentlich)
16-02476-01   Ausbau der Kooperationen mit der HBK   DEZERNAT VI - Wirtschaftsdezernat   Stellungnahme