Menü und Suche

Vorlage - 16-02533  

Betreff: Änderungsantrag zu 16-02326 - Pocket Parks in der Innenstadt
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
  Bezüglich:
16-02326
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig Entscheidung
21.06.2016 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig verwiesen   
Planungs- und Umweltausschuss Vorberatung
31.08.2016 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses abgelehnt   
Verwaltungsausschuss Vorberatung
06.09.2016    Sitzung des Verwaltungsausschusses      
Rat der Stadt Braunschweig Entscheidung
13.09.2016 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Begründung:

Wenn man sich im Internet vorhandene Konzepte und Gestaltungen von Pocket-Parks ansieht

z.B. https://priceprojectdatabase.usc.edu/ findet man i.d.R. sehr stark „designte“ Kleinareale in städtischer Umgebung mit mehr oder weniger Grün als Gestaltungselementen. „Pocket Parks“ präsentieren sich als Spielwiese von Stadtplanern und Architekten, wo nicht die ökologischen Funktionen des Grüns im Vordergrund stehen, sondern Grünelemente eher als „Möblierung“ der gestalteten „Pocket Parks“ +- ansprechend im Raum drapiert werden.

Die vom ursprünglichen Antragsteller als Beispiel angeführten Flächen (z.B. Bankplatz) sprechen eine ähnliche Sprache.

Die BIBS möchte daher vom Begriff und der Zielgröße  „Pocket Park“ deutlich abrücken und die ökologischen Funktionen von „Stadtgrün“ i.w.S.  sowie den Grünanteil an und für sich in den Vordergrund stellen. Die BIBS ist der Auffassung, wir brauchen grundsätzlich mehr (echte) Grünfläche im innerstädtischen Verdichtungsraum und keine „Mimikry mit Blumen“ (wie sich Pocket Parks i.d.R. präsentieren).

Zur Umgestaltung im Sinne einer ökologischen Aufwertung als Grünfläche können und sollen sowohl Flächen ausgewählt werden, die bereits mehr oder weniger Grünbestandteile aufweisen als auch bisher weitgehend versiegelte Flächen.

 Der Begriff „Grünfläche“ umfasst natürlich vorkommende sowie gärtnerisch angelegte Vegetationsformen aller Straten (Rasen, Kräuter, Stauden, Sträucher und Bäume) sowie andere Naturbestandteile.

Weitere Begründungen ggf. mündlich.
 

 


Die Verwaltung wird gebeten, in der Innenstadt die Flächen zu ermitteln, die für eine ökologische Aufwertung (Stadtklima, Erholung, Biodiversität, Retention (=Entsiegelung) und andere Funktionen) als Grünfläche (mit oder ohne Parknutzung) geeignet sind und ihre Aufwertung voranzutreiben. Dazu sollen folgende Schritte erfolgen:

1. Zur besseren Übersicht wird die Verwaltung gebeten, eine Karte der potentiell geeigneten Flächen für die Innenstadt (innerhalb des Wilhelminischen Rings) erstellen und dem Planungs- und Umweltschutz noch in diesem Jahr vorzulegen (Potentialkataster).

Neu 2. (alt 4.) Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeit eines Studierendenwettbewerbs, z. B. im Rahmen von Studienarbeiten der TU (ggf. unterschiedliche Fachrichtungen) zu prüfen und ggf. einen solchen Wettbewerb zu unterstützen. Den Studierenden soll die Gestaltungsaufgabe im Sinne einer ökologischen Aufwertung für ausgewählte - als Grünflächen geeignete - Stadträume gestellt werden und die Ergebnisse sollen in einem Gremium unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erörtert werden.

Neu 3. Der Grünanteil der zur ökologischen Aufwertung ausgewählten Flächen soll nach der Umgestaltung mehr als 50% betragen. 
 

 


Anlagen:
keine

 

Stammbaum:
16-02326   Antrag Pocket-Parks in der Innenstadt Vorlage 16-02192 - geänderter Beschlusstext -   0100 Referat Steuerungsdienst   Antrag (öffentlich)
16-02531   Pocketparks - DS 16 - 02326 - Ratssitzung am 21.6.16 TOP Ö 32.6   0100 Referat Steuerungsdienst   Antrag (öffentlich)
16-02533   Änderungsantrag zu 16-02326 - Pocket Parks in der Innenstadt   0100 Referat Steuerungsdienst   Antrag (öffentlich)