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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 17-03670  

Betreff: Fahrradstraßen Inselwall/Petritorwall/Hohetorwall/Wilhelmitorwall
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:10 Fachbereich Zentrale Dienste   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 131 Innenstadt zur Beantwortung
14.03.2017 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 131 zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Eine Anwohnerin beklagt die seit 2010 fehlenden Markierungen als Fahrradstraße auf dem Fahrbahnbelag des Petritorwalls und Hohetorwalls zwischen Celler Straße und Sonnen-straße. Für Autofahrerende sei dadurch die Klassifizierung als Fahrradstraße meist nicht erkennbar, so dass es zu wiederholten Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmenden in Form von Unmutsäußerungen, Hupen und Abdrängen komme. Selbst Taxifahrende, die es eigentlich besser wissen müssten, würden immer wieder Fahrradfahrende bedrängen und versuchen, diese zu maßregeln. Laut der Anwohnerin sei das Problem am Wilhelmitorwall, auf dem Fahrradpiktogramme auf dem Fahrbahnbelag aufgebracht seien, geringer ausgeprägt.

 

Eine eigene Nachschau durch die BIBS ergab, dass an der Einfahrt zum Inselwall, von der Schubertstraße kommend, das Verkehrszeichen 244.1, „Beginn der Fahrradstraße“, fehlt. Ein einziges Fahrradpiktogramm auf dem Fahrbahnbelag gibt es am Inselwall nur in Höhe der Neustadtmühle.

 

Dafür befinden sich an allen Fuß-/Radwegen, die aus dem Inselwallpark auf die Straße Inselwall führen, Hinweisschilder auf die Fahrradstraße.

 

Zwischen Celler Straße und Sonnenstraße gibt es an den Einmündungen zum Petritorwall und Hohetorwall das Verkehrszeichen 244.1, ansonsten keine Fahrradpiktogramme auf dem Fahrbahnbelag. Die Fußgänger-/Fahrradquerung zwischen Sidonienstraße und „Wohnpark am Wall“ über den Hohetorwall lässt Hinweisschilder auf die Fahrradstraße wie am Inselwall vermissen.

 

Die Straße Wilhelmitorwall ist an den Einmündungen Sonnenstraße und Gieselerwall durch das Verkehrszeichen 244.1 als Fahrradstraße gekennzeichnet. Fahrradpiktogramme gibt es an den Einmündungen Gieselerwall und Pawelstraße, jedoch nicht an der Sonnenstraße.

Insbesondere in diesem Abschnitt konnte beobachtet werden, dass die in einer Fahrrad-straße vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h durch Autofahrende deutlich überschritten wurde.

 

Die Bedeutung von Fahrradstraßen ist noch längst nicht bei allen Verkehrsteilnehmenden bekannt. Deutlichere Hinweise durch Fahrradpiktogramme mit Richtungspfeilen auf den Fahrbahnbelägen sowie eine ausreichende Beschilderung würden zum besseren Verständnis, Akzeptanz und gegenseitiger Rücksichtnahme unter den Beteiligten im Straßenverkehr beitragen.


 

Fragen an die Verwaltung:

 

  1. Aus welchen Gründen sind die Beschilderungen und Fahrbahnmarkierungen mit Piktogrammen zur Kennzeichnung als Fahrradstraße im Bereich der westlichen Wallanlagen bis heute nicht vervollständigt?

 

  1. In welchen weiteren Abschnitten der Braunschweiger Fahrradstraßen im Stadtbezirk Innenstadt gibt es vergleichbare Defizite der Kennzeichnung?

 

  1. Bis zu welchem Zeitpunkt wird die Verwaltung eine ausreichende Beschilderung aller Fahrradstraßen im Stadtbezirk Innenstadt sowie eine zusätzliche Kennzeichnung dieser durch Fahrradpiktogramme, ggf. mit Richtungspfeilen, auf den Fahrbahn-belägen jeweils am Anfang und Ende der jeweiligen Straßen sowie bei längeren Abschnitten in der Mitte bzw. an Einmündungen umsetzen?

 

 

Friedrich Walz BIBS

 


 

 


Anlage/n:

keine

 

 

Stammbaum:
17-03670   Fahrradstraßen Inselwall/Petritorwall/Hohetorwall/Wilhelmitorwall   10 Fachbereich Zentrale Dienste   Anfrage (öffentlich)
    66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   Mitteilung außerhalb von Sitzungen