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Vorlage - 17-04491  

Betreff: Entwicklung des Fahrradtourismus in Braunschweig
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig zur Beantwortung
16.05.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Durch das Braunschweiger Stadtgebiet verlaufen die Radfernwege Weser-Harz-Heide-Radweg (WHH), West-Ost-Radweg (WOR) und der im letzten Jahr neu eröffnete Städtepartnerschaftsradweg Magdeburg-Braunschweig (SPRW).

Während der SPRW neu beschildert wurde und z. B. über eine eigene Homepage (http://staedtepartnerschaftsradweg.de) beworben wird, führen die anderen beiden Radfernwege eher ein Schattendasein.

Der WHH liegt im Moment in der Verantwortung der ZeitOrte. Erkennbare Aktivitäten gibt es im Moment z. B. im Hinblick auf eine Steigerung der Attraktivität oder auf eine Verbesserung des Marketing allerdings nicht. So gibt es zurzeit nicht einmal eine kartografische Darstellung des Verlaufs des WHH auf dem Gebiet der Stadt Braunschweig.

Der WOR, der zwischen Braunschweig und der ehemaligen innerdeutschen Grenze in großen Teil identisch mit dem SPRW ist, wird aktuell gar nicht aktiv weiterverfolgt und wurde vom Tourismusmarketing Niedersachsen (TMN) aus der Liste der niedersächsischen Radfernwege (N-Netz) gestrichen, obwohl er nicht zuletzt eine attraktive Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig und Hannover bereitstellt.

Da der Radtourismus seit Jahren mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten in Deutschland boomt, könnten Investitionen in die vor Ort vorhandenen Radfernwege sich auch für Braunschweig durchaus lohnen.

Vor diesem Hintergrund stellen wir die folgenden Fragen:

  1. In welcher Form hat sich die Verwaltung der Stadt Braunschweig bisher in die Entwicklung und Vermarktung des Weser-Harz-Heide-Radwegs eingebracht?
  2. Welche Entwicklungsmöglichkeiten sieht die Verwaltung für diesen Radfernweg hinsichtlich der Wegequalität, der Wegweisung und des Marketings?
  3. Welche Maßnahmen wird die Verwaltung ergreifen, um dieses Entwicklungspotential zu nutzen?

 

 

 


Anlagen: keine