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Vorlage - 17-05812-01  

Betreff: Jobcenter: Einzelbezogene Betrachtung und Betreuung
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
17-05812
Federführend:50 Fachbereich Soziales und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Gesundheit zur Kenntnis
05.12.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:


Zur Anfrage der P2-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig nimmt das Jobcenter Braunschweig wie folgt Stellung:

 

Jede Entscheidung, die von den Mitarbeitenden des Jobcenters Braunschweig getroffen

wird, ist eine Einzelfallentscheidung. Jeder Sachverhalt wird in seiner konkreten Individualität geprüft, bewertet und entschieden. Das Thema Beratung spielt bei der Betreuung aller Kundinnen und Kunden eine entscheidende Rolle. Alle persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wurden 2013/14 im Themenkreis Beratung „Beratungskonzeption SGB II“ qualifiziert. Im kommenden Jahr werden alle Mitarbeitenden des leistungsgewährenden Bereiches in „Leistungsrechtlicher Beratung“ geschult. Bei einem sich entspannenden Arbeitsmarkt wird die verbleibende Klientel mit ihren Problemlagen beratungsintensiver und in der Aufgabenerledigung komplexer.

 

Für Kundinnen und Kunden mit multiplen Vermittlungshemmnissen und besonderen Problemlagen (Überschuldung, Obdachlosigkeit, gesundheitliche Einschränkungen – körperlich wie seelisch, etc.) stehen Fallmanagerinnen und Fallmanager mit einer Zusatzausbildung zur Verfügung. Aufgrund der Haushalts- und Personalsituation ist diese Ressource allerdings auf 4,5 Kräfte begrenzt.

 

Wie bereits in der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit erläutert, sinkt das Budget des Jobcenters Braunschweig stetig. Das Verwaltungskostenbudget wurde nie entsprechend der Veränderungen, zum Beispiel Tariferhöhungen, angepasst. Für 2018 wurden bereits Wiederbesetzungssperren festgelegt. Stellenstreichungen sind nicht ausgeschlossen.

 

Für die Aufgabenerledigung bedeutet dies eine Verdichtung der Arbeit und dadurch die Notwendigkeit zur Schärfung der Prozesse und Rückgriff auf standardisierte Abläufe.
 

 


Anlage/n:


keine