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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 18-07418  

Betreff: Sachstandsbericht Schulbauprojekte
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:0600 Baureferat   
Beratungsfolge:
Schulausschuss zur Kenntnis
25.05.2018 
Sitzung des Schulausschusses zur Kenntnis genommen   
Bauausschuss zur Kenntnis
29.05.2018 
Sitzung des Bauausschusses zurückgestellt   
21.08.2018 
Sitzung des Bauausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Aufgrund von Baugebietsentwicklungen, der Schulentwicklungsplanung, der Notwendigkeit zur Verbesserung der Ganztagsinfrastruktur an bestehenden Ganztagsschulen, aus Brandschutzgründen und aufgrund des Ratsbeschluss vom 26. September 2017 zum Ausbau der Kooperativen Ganztagsgrundschule (Ds. 17-05080 und 17-05080-01) gibt es zurzeit diverse Schulbauprojekte, zu denen nachfolgend ein Überblick über die aktuellen Sachstände gegeben wird:

 

 

Ausbau von Grundschulen aufgrund von Baugebieten einschl. Einrichtung des Ganztagsbetriebs

 

Für die Grundschule Waggum liegt ein Raumprogrammbeschluss und ein Vorentwurf mit Kostenschätzung vor. Nach dem für dieses Projekt erarbeiteten Zeitplan ist Baubeginn im August 2018. Die Fertigstellung ist im Frühjahr 2021 vorgesehen.

 

Das Gebäude der Grundschule Bültenweg muss ab Sommer 2019 vollständig der Grundschule zur Verfügung stehen. Für vorgeschaltete Herrichtungs- und Sanierungsmaßnahmen muss die Außenstelle des Gymnasiums Neue Oberschule zum Frühjahr 2019 die Schulanlage Bültenweg verlassen, damit die grundlegende Sanierung des zurzeit von der Außenstelle des Gymnasiums genutzten Traktes ab Frühjahr 2019 durchgeführt werden kann.

 

Dazu notwendige Planungen für die zu verlegende Außenstelle des Gymnasiums Neue Oberschule vom Bültenweg zum Hauptstandort der Schule hinsichtlich der dafür notwendigen Interimslösung in Unterrichtscontainern sind fortzuführen, sobald das Raumprogramm beschlossen ist. Ziel ist es, das Raumprogramm für die Interimslösung schnellstmöglich, spätestens im Sommer 2018, beschließen zu lassen.

Für die Grundschule Stöckheim einschl. der Außenstelle Leiferde und die Grundschule Melverode sollen Raumprogramme im 2. Quartal 2018 beschlossen werden. In ersten Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtbezirksrat 211 Stöckheim-Leiferde wurde deutlich, dass hinsichtlich des Bebauungsplans Trakehnenstraße sowie der Raumprogramme für die GS Stöckheim einschl. der Außenstelle Leiferde weiterer Klärungsbedarf für zusätzliche Wünsche besteht. Im Falle eines Raumprogrammbeschlusses im 2. Quartal 2018 wäre eine Fertigstellung der Baumaßnahmen im Sommer 2021 möglich. Hinsichtlich der Grundschule Leiferde wird darauf hingewiesen, dass für diese Maßnahme bislang keine finanziellen Mittel vorhanden sind.

 

Für die Grundschulen Rautheim und Querum sind Raumprogrammbeschlüsse im 3. Quartal 2018 vorgesehen. Für die Erweiterung der Grundschule Rautheim wird das Zentrum für Hauswirtschaft und Bildung e. V. diesen Standort aufgeben müssen.

 

Auch die Grundschule Gliesmarode wird wachsen. Sie wird sich ab dem Schuljahr 2020/

2021 schrittweise von einer zweizügigen zu einer dreizügigen Schule entwickeln. Dieser Anstieg hat zur Folge, dass die räumlichen Ressourcen der Schule, die bereits heute ausgelastet sind, für ein Nebeneinander von Grundschule und Außenstelle des Gymnasiums nicht mehr ausreichen werden. Da die Ricarda-Huch-Schule bereits ab dem Schuljahr 2018/

2019 fünf Klassen 5 aufnehmen soll, wird spätestens ab 2019/2020 der Raumbestand am Standort Gliesmarode nicht mehr ausreichen, um die Außenstelle des Gymnasiums in der Schulanlage Gliesmarode führen zu können. Die Außenstelle muss daher an den Hauptstandort des Gymnasiums verlegt werden. Die Grundschule Gliesmarode würde zur Ganztagsschule ausgebaut.

 

 

Ausbau von Grundschulen aufgrund von Baugebieten einschl. Verbesserung der Ganztagsinfrastruktur

 

Für die Grundschule Isoldestraße liegt ein Raumprogrammbeschluss und ein Vorentwurf mit Kostenschätzung vor. Nach dem für dieses Projekt erarbeiteten Zeitplan ist Baubeginn im Sommer 2018. Die Fertigstellung ist für Anfang 2021 vorgesehen.

 

 

Ausbau von Grundschulen aufgrund der Einrichtung des Ganztagsbetriebs

 

Für die Grundschule Lehndorf liegt ein Raumprogrammbeschluss und ein Vorentwurf mit Kostenschätzung vor. Nach dem für dieses Projekt erarbeiteten Zeitplan ist Baubeginn im Mai 2018. Die aktuell in Arbeit befindliche Interimslösung zum Start des Ganztagsbetriebs zum Schuljahresbeginn 2018/2019 soll Anfang August 2018 übergeben werden. Die Fertigstellung der gesamten Infrastruktur ist im Sommer 2020 vorgesehen.

 

Für die Grundschule Lamme liegt ein Raumprogrammbeschluss und der Entwurf mit Kostenberechnung vor. Nach dem für dieses Projekt erarbeiteten Zeitplan ist Baubeginn im November 2018. Die Fertigstellung ist im Frühling 2020 geplant.

 

Für die Grundschule Ilmenaustraße liegt seit dem 6. März 2018 ein Raumprogrammbeschluss vor. Zurzeit laufend die weiteren Planungen. Baubeginn soll Mitte 2019 sein.

 

 

Ausbau von Grundschulen aus Brandschutzgründen einschl. Verbesserung der Ganztagsinfrastruktur

 

Raumprogrammbeschlüsse zum Umbau und zur Erweiterung der Grundschule Comeniusstraße sowie zum Umbau der Sporthalle zur Mehrzweckhalle liegen vor. Über einen Mini-Wettbewerb im Rahmen eines VgV-Verfahrens wurden die Planer gefunden. Zurzeit wird die Konzeption des Erweiterungsbaus erstellt. Aktuell wird von einem Baubeginn voraussichtlich Mitte 2019 ausgegangen. Ein ausführlicher Zeitplan wird hierauf aufbauend parallel erstellt. Es ist vorgesehen, die politischen Gremien im 2. Quartal 2018 zu unterrichten.

 

 

Ausbau von Grundschulen aus Brandschutzgründen

 

Für die Grundschule Edith Stein liegt ein Raumprogrammbeschluss vor. Die Objekt-und Kostenfeststellung soll im Mai 2018 durch den Bauausschuss erfolgen. Parallel dazu wird der Bauantrag vorbereitet, damit er im Sommer 2018 eingereicht werden kann. Der Baustart soll noch im Herbst 2018 erfolgen. Je nach Wetterlage ist eine Fertigstellung für Frühjahr 2020 vorgesehen.

 

 

Geplante Maßnahmen aus Gründen der Schulentwicklungsplanung

 

Um die zusätzlichen Bedarfe durch den Wechsel von G8 zu G9 und die steigenden Schülerzahlen an den Gymnasien zu decken, ist es erforderlich, in einem ersten Schritt weitere Kapazitäten im Umfang von bis zu fünf Zügen an den Gymnasien Neue Oberschule und Ricarda-Huch-Schule sowie dem Lessinggymnasium zu schaffen. Dazu sollen die Gymnasien Neue Oberschule und Ricarda-Huch-Schule dauerhaft baulich erweitert werden. Bis zur Fertigstellung der Erweiterungsbauten werden Interimslösungen in mobilen Raumeinheiten notwendig werden. Am Lessinggymnasien sollen zusätzliche räumliche Kapazitäten durch mobile Raumeinheiten geschaffen werden.

 

Durch die Baugebietsentwicklungen im westlichen Ringgebiet (insbesondere im Grundschulbezirk Diesterwegstraße) steigen die Schülerzahlen erheblich. Trotz der Absicht, durch die Bildung eines gemeinsamen Schulbezirks zwischen den Grundschulen Pestalozzistraße, Diesterwegstraße, Bürgerstraße und Hohestieg noch räumliche Kapazitäten an diesen Schulen besser ausnutzen zu können, ist der Neubau einer zweizügigen Ganztagsgrundschule im westlichen Ringgebiet erforderlich. Standort könnte ein Grundstück am Wedderkoppsweg/Ecke Triftweg sein.

 

Um die räumlichen Kapazitäten für den Grundschulzweig am Schulstandort Pestalozzistraße spätestens zum Schuljahr 2020/2021 erweitern zu können, wird geprüft, ob der Hauptschulzweig der Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße in die Schulanlage Schuntersiedlung verlegt werden kann. Dort müsste sich die Hauptschule die Schulanlage mit der Astrid- Lindgren-Schule, Förderschule Lernen, bis zu ihrem Auslaufen teilen. Geprüft wird von der Schulverwaltung außerdem, ob die an diesem Standort ebenfalls untergebrachte Außenstelle der Grundschule Schunteraue am Hauptstandort der Schule in Kralenriede zum Schuljahresbeginn 2020/2021 zusammengeführt werden kann. Rückläufige Schülerzahlen würden ansonsten in der Außenstelle der Grundschule Schunteraue voraussichtlich zu jahrgangsübergreifenden Klassen führen. Trotzdem würde bis zum vollständigen Auslaufen der Förderschule die Aufstellung von mobilen Raumeinheiten erforderlich sein. Am Standort Kralenriede könnte sich die Grundschule Schunteraue langfristig zweizügig entwickeln, zu einer Ganztagsschule nach Herstellung der Ganztagsinfrastruktur umgewandelt und um eine Sport-/Mehrzweckhalle erweitert werden. Das Zentrum für Hauswirtschaft und Bildung e. V. müsste in diesem Zusammenhang den Standort Kralenriede aufgeben.

 


Anlage/n:

keine