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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 18-07732  

Betreff: Grundschule Stöckheim - Herstellung der Ganztagsinfrastruktur und Sanierung am Hauptstandort; Raumprogramm
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:40 Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 211 Stöckheim-Leiferde Anhörung
17.05.2018 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 211    
Schulausschuss Vorberatung
24.08.2018 
Sitzung des Schulausschusses geändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
28.08.2018    Sitzung des Verwaltungsausschusses      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

1. Ausgangslage

Der Rat hat am 26. September 2017 entschieden, dass der Ausbau der Grundschule Stöckheim einschließlich der Außenstelle Leiferde zur Ganztagsgrundschule priorisiert wird
(DS 17-05269). Aufgrund der zu erwartenden Baugebiete „Stöckheim-Süd“, „Trakehnen-
straße“ und „Breites Bleek-Ost“ müsste die Grundschule Stöckheim zusätzlich zu dem Bedarf des Ganztagsbetriebes baulich erweitert werden, um die steigenden Schülerzahlen aufnehmen zu können. Um dieses zu vermeiden, soll für die Grundschulen Melverode und Stöckheim ein gemeinsamer Schulbezirk festgelegt werden. In der Grundschule Melverode steht ausreichend Schulraum zur Verfügung. Zur Schaffung des gemeinsamen Schulbezirks wird im Herbst 2018 eine gesonderte Vorlage erstellt.

 

Mit dem parallelen Beginn des Ganztagsbetriebs an der Grundschule Stöckheim einschl. der Außenstelle Leiferde und der Grundschule Melverode wird die Erweiterung der Grundschule Stöckheim entbehrlich. Zur Realisierung des Ganztagsbetriebs in der Außenstelle Leiferde sowie in der Grundschule Melverode werden zurzeit gesonderte Raumprogrammvorlagen erstellt.

 

2. Raumprogramm

Es ist beabsichtigt, den Ganztagsbetrieb zum Schuljahr 2020/2021 einzurichten. Als Infrastruktur für den Ganztagsbetrieb werden benötigt:

 

  • eine Mensa (ca. 115 m²) mit Nebenräumen, die Fläche für die Nebenräume der Mensa (Ausgabeküche, Spülküche, Müllraum, Vorratsraum, Lager, Personal-WC, etc.); die Essensversorgung ist in drei Schichten geplant
  • zwei Betreuungsräume für 17:00 Uhr-Gruppen (je 45 m²)
  • ein passiver Freizeitbereich (Ruheraum und Schülerbibliothek, ca. 60 m²)
  • ein aktiver Freizeitbereich (ca. 60 m²)


  • ein Büro für die Kooperationspartner der Schule zur Organisation des Ganztagsbetriebs (ca. 15 m²)
  • ein Materialraum für den Ganztagsbetrieb (ca. 20 m²)

 

Für die Mensa ist eine Fläche (ohne Nebenräume) von ca. 115 m² vorgesehen. Die Mensa mit ihren Nebenräumen soll in einem Anbau realisiert werden, falls eine Doppelnutzung mit der vorhandenen Aula nicht möglich ist. Zwei Betreuungsräume für 17:00 Uhr-Gruppen sind in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bezirksgeschäftsstelle in Größe von ca. 46 m² und

59 m² vorhanden. Es ist geplant, Räume für den aktiven und den passiven Freizeitbereich im Anbau neu zu schaffen. Die bisher für den Freizeitbereich im EG genutzten Räume könnten zukünftig als FUR Werken (ca. 64 m²), Sammlung/Lager Werken (ca. 21 m²), Maschinenraum Werken (ca. 15 m²) sowie als Lager für die Musiksammlung (ca. 28 m²) und als Stuhllager für die Aula (ca. 28 m²) genutzt werden. Die Barrierefreiheit wird sichergestellt. Ein Büro für die Kooperationspartner der Schule zur Organisation des Ganztagsbetriebs ist in Größe von 12 m² in den Räumen der ehemaligen Bezirksgeschäftsstelle vorhanden. Ein Materialraum/Lager für den Ganztagsbetrieb könnte im Hauptgebäude (unter dem Dach) in Größe von ca. 23 m² nachgewiesen werden.

 

Das Raumprogramm umfasst 12 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) in einer Größe von durchschnittlich 66 m² sowie 6 Gruppenräume (GR) in einer Größe von durchschnittlich 20 m². Diese sollen wie bisher im EG (barrierefrei), 1. OG und 2. OG untergebracht werden. Einer der Gruppenräume soll als Inklusionsraum hergerichtet werden. Es ist beabsichtigt, den derzeit im 2. OG gelegenen FUR Musik künftig als AUR zu nutzen. Der Musikraum wird in den heutigen FUR Werken verlegt. Um die Verwaltung zusammenlegen zu können, ist beabsichtigt, das Lehrerzimmer in einem derzeitigen AUR (ca. 67 m²) unterzubringen. Das Zimmer der stellvertretenden Schulleitung (ca. 25 m²) könnte wie bisher verbleiben, das derzeitige Lehrerzimmer (67 m²) könnte zukünftig von der Schulleitung, dem Sekretariat und als Kopierraum genutzt werden. Der derzeitige Raum der Schulleitung könnte zukünftig als Besprechungsraum (ca. 17 m²) genutzt werden. Es ist geplant, den derzeit als Sekretariat genutzten Raum (ca. 32 m²) möglichst multifunktional, u. a. als Besprechungsraum und ggf. für den Ganztag zu nutzen. Ein Erste Hilfe-Raum (ca. 7 m²) sowie ein Raum für Streitschlichter (Seniorpartner in School, ca. 17 m²) könnten neben diesem Raum realisiert werden. Der Raum des Hausmeisters (ca. 23 m²) könnte für eine zukünftige Nutzung durch Hausmeister und Reinigungspersonal geteilt werden.

 

Inwieweit die Aula (ca. 221 m²) zur Versammlungsstätte umgebaut werden muss, wird noch geprüft. In dieser könnten zukünftig ohne Bestuhlung ca. 400 und mit Bestuhlung ca. 200 Personen untergebracht werden. Ob die Versammlungsstätte auch außerschulisch genutzt werden kann, ist vom Nachweis der erforderlichen Stellplätze abhängig. Eine Überprüfung findet derzeit statt. Die Sporthallenkapazität (ca. 287 m²) ist für die zukünftig zu versorgenden Schülerinnen und Schüler ausreichend. Die Umkleide- und Duschräume sind sanierungsbedürftig und sollen neu geordnet werden, so dass ein Lehrerumkleidebereich mit Dusche / WC (16 m²) neu geschaffen werden kann. Die bestehenden WC-Räume sollen umgebaut werden, damit die Anzahl der Lehrer-WCs erhöht und ein Behinderten-WC geschaffen werden kann.

 

Es ist geplant, das Archiv (ca. 9 m²), Lagerflächen (ca. 15m²), das erforderliche Möbellager (ca. 43 m²) sowie die Lehrmittelsammlung (ca. 41 m²), in unter dem Dach zur Verfügung stehenden, auf Grund fehlender Rettungswege nicht anders nutzbaren Flächen unterzubringen.

 

Das Raumprogramm ist mit der Schule abgestimmt.
 

 


3. Kosten und Finanzierung

Für die Umbauten im Bestand, den Erweiterungsbau und die Sanierung wurde ein grober Kostenrahmen von ca. 7,98 Mio. € ermittelt, der im weiteren Verfahren überprüft wird.

 

Im Haushaltsplanentwurf 2018/IP 2017 – 2021 sind unter dem Sammelprojekt „Ganztagsbe-triebe GS/Einrichtung – Sanierung“ (4S.210089) folgende Finanzraten vorgesehen:

 

 

bis 2017

in Mio. €

2018

in Mio. €

2019

in Mio. €

2020

in Mio. €

2021

in Mio. €

2022

in Mio. €

Ganztagsbetrieb

GS/Einrichtung

und Sanierung

(4S.210089)

 

0

 

3,40

 

10,70

 

10,58

 

5,42

 

1,00

 

Diese Mittel sind für die Einrichtung bzw. Optimierung von Ganztagsbetrieben u. a. der

Grundschule Stöckheim vorgesehen. Aufgrund der Gesamtkosten des Projektes „Einrichtung des Ganztagsbetriebes an der Grundschule Stöckheim“ ist die Einrichtung eines Einzelprojektes erforderlich. Zum Haushalt 2019 werden entsprechende Haushaltsmittel von dem oben genannten Sammelprojekt auf ein neu einzurichtendes Einzelprojekt umgesetzt

 

 


Beschluss:

Dem Raumprogramm zur Herstellung der räumlichen Ressourcen für den Ganztagsbetrieb wird zugestimmt.

 


Anlage/n:

keine

 

Stammbaum:
18-07732   Grundschule Stöckheim - Herstellung der Ganztagsinfrastruktur und Sanierung am Hauptstandort; Raumprogramm   40 Fachbereich Schule   Beschlussvorlage
18-07732-01   Grundschule Stöckheim - Herstellung der Ganztagsinfrastruktur und Sanierung am Hauptstandort; Raumprogramm 1. Ergänzung zur Beschlussvorlage vom 14. Mai 2018   40 Fachbereich Schule   Beschlussvorlage