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Vorlage - 18-08280  

Betreff: Änderungsantrag: Ausländerfriedhof und Ehrenmale angemessen gestalten
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
  Bezüglich:
18-07662
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft Vorberatung
18.05.2018 
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft zurückgestellt   
10.08.2018 
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft    
Grünflächenausschuss Vorberatung
14.06.2018 
Sitzung des Grünflächenausschusses zurückgestellt   
27.08.2018 
Sitzung des Grünflächenausschusses    
Verwaltungsausschuss Vorberatung
28.08.2018    Sitzung des Verwaltungsausschusses      
Rat der Stadt Braunschweig Entscheidung
04.09.2018 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig    

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:
 

 


Der Rat möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept über eine angemessene Gestaltung des Ausländerfriedhofes zu erarbeiten und dem Rat möglichst bis zum Ende des Jahres 2018 zur Beschlussfassung vorzulegen. Das Konzept soll insbesondere folgende Bestandteile enthalten:

 

1. Für jeden Menschen, der auf dem Ausländerfriedhof bestattet wurde und von dem bekannt ist, wo er bestattet wurde, sollte nach Möglichkeit ein einzelnes Grab mit einem Grabstein oder Grabkreuz errichtet werden, soweit nicht bereits vorhanden. Falls dies nicht möglich ist, soll jeder Mensch, der dort bestattet wurde, zumindest namentlich erwähnt werden, sofern er in den Totenbüchern erfasst ist.

 

2. Insbesondere das sowjetische, ggf. aber auch das polnische und ukrainische Ehrenmal sind so zu sanieren, dass der ursprüngliche Zustand möglichst wiederhergestellt wird.

 

3. Auf dem Ausländerfriedhof soll eine Erinnerungstafel aufgestellt werden, die sich mit seiner Historie befasst.

 

4. Bei der Erstellung des Konzeptes sind die Braunschweiger Gedenkstätte

Friedenskapelle, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu beteiligen. Die russische, polnische und ukrainische Botschaft sollen über die Umgestaltung informiert und falls der Wunsch besteht, ebenfalls beteiligt werden.

 


Anlagen: keine