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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 18-08788  

Betreff: Querungsmöglichkeit am Möncheweg
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:66.2
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode Anhörung
11.09.2018 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 213 ungeändert beschlossen   
Planungs- und Umweltausschuss Entscheidung
19.09.2018 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

 

Anlass:


Über die Ideenplattform im Beteiligungsportal „mitreden“ wurde folgende Idee eingereicht:

 

„Möncheweg 56, 38126 Braunschweig, Bedarfsampel Möncheweg

 

Der Möncheweg ist eine stark befahrene Straße, die auch die Funktion als Autobahn-zubringer (A 39) erfüllt. Die Straße wird sehr stark frequentiert, die Fahrzeugführer halten sich jedoch eher selten an die Geschwindigkeitsgrenze von 50 km/h.

 

Der Möncheweg ist die zentrale Hauptstraße der Lindenbergsiedlung und dem nun dazugehörigen Wohngebieten Roselies und Roselies-Süd.

 

Es kommt vermehrt zu Verkehrsstockungen im Bereich Rautheimer Str. und Braunschweiger Str. durch das momentan neu entstehende Baugebiet Heinrich der Löwe und dem dazugehörigen Gewerbegebiet (Div. neue Einkaufsmöglichkeiten) wird es zu noch mehr Verkehrsaufkommen und dadurch zu noch mehr Belastungen kommen.

 

Der Möncheweg muss von vielen Kindern und natürlich auch von vielen Erwachsenen überquert werden um zum Kindergarten (2 in dem Gebiet), zur Schule, zur Bushaltestelle, zur Kirche, zum Einkaufen..... zu gelangen.

 

Am Möncheweg/Dedekindstr. wurde ein Kreisel mit Zebrastreifen angelegt. Dieser Kreisel befindet sich am südlichsten Rand der Siedlung.

Bis auf den Kreisel gibt es keinerlei gesicherte Straßenüberquerung von der Südstadt über den Möncheweg, die Rautheimer Straße und die Braunschweiger Straße, bis nach Rautheim. Auf dieser Strecke befinden sich insgesamt 5 Bushaltestellen.

 

Eine Bedarfsampel oder wenigstens die versprochene Übergangshilfe sollte endlich auch am Möncheweg in Nähe zur Kirche umgesetzt werden, da dort ein starker Betrieb herrscht. Direkt an dieser Stelle befindet sich auch der Roselieskindergarten.

 

Eine Bedarfsampel ermöglicht so das sichere Überqueren des Möncheweges und könnte das sehr hohe Verkerhsaufkommen ein wenig eindämmen, oder wenigstens zu Stoßzeiten entzerren.

 

Ab der Südstadt Richtung Mascherode gibt es zwei Bedarfsampeln in einem Abstand von ca. 200 m. Es wäre schade, in unserem Gebiet erst zu reagieren, wenn es bereits ein Menschenleben gekostet hat.“

 

Diese Idee hat die erforderliche Mindestunterstützerzahl von 50 erreicht.

 

 

Verfahren zur Ideenplattform:

 

Das Verfahren zum Umgang mit Ideen aus der Ideenplattform ist in der Vorlage zur Einführung des Beteiligungs-Portals (DS 17-03606, beschlossen in der Fassung der Vorlage 17-03606-01) wie folgt beschrieben:

 

„Vorschläge, die diese Voraussetzung [Anmerkung: ausreichende Unterstützerzahl] erfüllen, werden durch die fachlich zuständigen Organisationseinheiten inhaltlich geprüft und einer Bewertung durch den zuständigen Stadtbezirksrat (bei bezirklichen Vorschlägen) oder den zuständigen Fachausschuss zugeführt. Bezirkliche Vorschläge können im Rahmen der Budgethoheit der Stadtbezirksräte umgesetzt werden. Auch bei anderen Vorschlägen könnte - nach einem positiven Votum des Fachausschusses - eine Umsetzung sofort erfolgen, wenn die Finanzierung aus vorhandenen Ansätzen möglich ist.

 

Falls notwendige Haushaltsmittel nicht vorhanden sind, ist eine abschließende Entscheidung innerhalb des nächsten Haushaltsplanaufstellungsverfahrens grundsätzlich erforderlich.“

 

Der Möncheweg ist eine Straße von überbezirklicher Bedeutung. Der zuständige Fachausschuss für diese Idee, die eine straßenplanerische Maßnahme vorsieht, ist der Planungs- und Umweltausschuss.

 

 

Prüfung und Bewertung:

 

Betroffen sind alle Wegebeziehungen aus dem Gebiet Roselies in Richtung der „alten“ Lindenbergsiedlung. Das Anliegen, eine bessere Querungsmöglichkeit im Bereich der Julius-Elster-Straße, wo sich auch Kirche und Kindertagesstätten befinden, zu schaffen, ist grundsätzlich nachvollziehbar.

 

 

a)                  Lichtsignalanlage

 

Die relativ geringe Verkehrsmenge in Höhe von 3.800 Kfz/24 h rechtfertigt die Einrichtung einer Lichtsignalanlage mit Investitionskosten in Höhe von grob geschätzt 80.000 – 100.000 € nicht, wenn eine andere sichere Querungsmöglichkeit besteht.

 

Mittel für die Einrichtung einer Lichtsignalanlage an dieser Stelle stehen nicht zur Verfügung.

 

b)                  Querungshilfe

 

Die seit längerem an dieser Stelle geplante Querungshilfe wurde inzwischen realisiert.


 

Beschlussvorschlag und weiteres Vorgehen:

 

Da die Querungshilfe inzwischen realisiert und somit der Mindestforderung aus dem Ideenportal nachgekommen wird, schlägt die Verwaltung vor, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen.
 

 


Beschluss:


„Die Idee aus der Ideenplattform „mitreden“ zur Errichtung einer Bedarfsampel über den Möncheweg auf Höhe der Kirche wird nicht weiterverfolgt, da bereits mit der derzeitig durchgeführten Herstellung der Querungshilfe auf Höhe der Kirche die Situation am Möncheweg verbessert wird.“
 

 


Anlage/n:

keine