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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 18-09273  

Betreff: Änderungsantrag/Ergänzungsantrag Stadtbahn Rautheim zur Vorlage 18-09145
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:10 Fachbereich Zentrale Dienste   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode Entscheidung
16.10.2018 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 213 ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:


Seit etwa 20 Jahren gibt es gravierende Veränderungen im Bereich Rautheim/Lindenberg. Neben dem Bau der A 39 wurde das Gewerbegebiet Rautheim-Nord entwickelt und der ehemalige Posthof. Gewerbe gibt es auch auf dem Gelände der ehemaligen Roselies-Kaserne und zukünftig auch im Bereich der alten HdL-Kaserne.

 

Die Wohngebiete Rautheim-West und Südwest entstanden, danach Roselies und Roselies-Süd. Aktuell entsteht Wohnraum auf dem HdL-Gelände. Bislang werden diese Entwicklungen von der ansässigen Bevölkerung weitestgehend positiv begleitet, obwohl sich die verkehrliche Situation deutlich verändert hat.

 

Die Verbesserung des ÖPNV ist zwingend, weil die Entwicklung weiterer Baugebiete folgen wird. Leider stehen für eine Massenbeförderung aktuell keine zukunftsträchtigen ÖPNV-System zur Verfügung. Auch der EMIL der Verkehrs-GmbH wird nicht mehr gebaut. Aus diesem Grunde wurde von der Verwaltung und der Verkehrs-GmbH ein Ausbau der Stadtbahn favorisiert und so vom Rat beschlossen. Eine Prüfung der Trassenverläufe hat drei Varianten für unseren Bezirk favorisiert und eine Variante mündet in der heutigen Vorlage der Verwaltung.

 

 

gez.

 

Täubert

Fraktionsvorsitzender
 

 


Beschluss:


Der genaue Verlauf der Strecke steht aber noch nicht fest, auch nicht die Ausgestaltung. Wir möchten, dass die von einer Stadtbahntrasse tangierten Anwohner bei der Detailplanung mitgenommen werden, deshalb beantragen wir:

 

Eine Belastung durch Lärm ist durch bauliche Maßnahmen zu minimieren.

 

2. Die Gestaltung der Trasse sollte sich am Stadtbild der Umgebung orientieren.

 

3. Die Anwohner der jeweiligen Abschnitte – z. B. HdL, Roselies, Rautheim, sollen bei den Planungen zu 1. und 2. Eingebunden werden, ebenso bei der Gestaltung von Haltestellen und bei kleineren Korrekturen im Trassenverlauf.

 

4. Eine Verknüpfung von Stadtbahn und modernen Zubringersystemen – z. B. induktiv/autonom sollte geprüft werden. Einige Wohnbereiche bieten sich dafür an, um Schiene und Fortschritt zu kombinieren.
 

 


Anlage/n:


Keine