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Vorlage - 18-09678  

Betreff: Studentischer Ideenwettbewerb Coliving Campus
(Johannes-Göderitz-Preis 2018)
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Planungs- und Umweltausschuss zur Kenntnis
04.12.2018 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
WBW_Coliving-Campus_Preisträger

Sachverhalt:

 

Die Bearbeiter des diesjährigen, von der TU-Braunschweig ausgelobten „Johannes-Göderitz-Preises“ haben sich mit der städtebaulichen und inhaltlichen Neuordnung des Stadtraumes im Bereich des Campus Nord an der TU-Braunschweig sowie den örtlich angrenzenden Flächen beschäftigt.

 

Der neue Coliving Campus in Braunschweig soll Wohnen und Arbeiten, Bildung und Forschung. Freizeit und Kultur in einem gemischten, urbanen Quartier vereinen und dabei Studierende und andere Bürgerinnen und Bürger zum Mitwirken einladen. Im Vordergrund stehen dabei die Verzahnung von Stadt und Campus, die wachsende Nachfrage nach universitätsnahen Einrichtungen sowie der steigende Bedarf an bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum für Studierende und andere Berufsgruppen. Experimentelle Wohnformen und Mischnutzungen im Sinne der Stadt der kurzen Wege werden gefördert. Das Projekt ist als Rahmenprojekt R 15 Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).

 

Am 16. November hat das Preisgericht unter den eingereichten Arbeiten der Hafen City Universität Hamburg, der TU Kaiserslautern, der Leibniz Universität Hannover, der TU Dresden und der TU Braunschweig insgesamt 5 Arbeiten, darunter 3 erste Preise, ausgezeichnet.

 

Die Arbeiten der drei ersten Preisträger zeichnen sich durch unterschiedliche Qualitäten und Schwerpunkte aus: Während eine Arbeit eine behutsame, den Naturraum schonende Weiterentwicklung bestehender Strukturen vorschlägt, setzt eine andere Arbeit auf ein starkes, städtebaulich hochwertiges neues Quartier zum Forschen und Wohnen.

Bei der dritten Arbeit stehen weniger die baulichen als vielmehr die prozesshaften von den Bürgerinnen und Bürgern entwickelten Strukturen im Vordergrund.

 

Die unterschiedlichen Ideen und Ansätze der drei ersten Preisträgerinnen und Preisträger sollen aufgenommen und zu einem adaptiven Masterplan weiterentwickelt werden. Der adaptive Masterplan, der in einen Bebauungsplan münden wird, soll die nötige Grundstruktur definieren und dabei gleichzeitig Spielraum für Experimente und Lerneffekte bieten. Qualitäten wie Gemeinwohl und Prozessorientierung sind dabei Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Quartiers. Im Rahmen des adaptiven Masterplans werden nicht nur die räumliche Gestaltung, sondern auch die partizipativen Prozesse, auf die hier besonders Wert gelegt werden soll, entwickelt. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger sowie die bestehenden Nutzungen frühzeitig in den Prozess und die Planung eingebunden werden.

 

Planung und Prozesse werden in enger Zusammenarbeit zwischen der TU-Braunschweig und der Stadt Braunschweig entwickelt.

 

Im 1. Quartal 2019 soll, als ein erster Schritt hin zu einem adaptiven Masterplan, den zuständigen Gremien der Aufstellungsbeschluss zum Start des Bauleitplanungsverfahrens vorgeschlagen werden. In diesem ersten Abschnitt sind schwerpunktmäßig die Flächen der TU-Braunschweig (Campus - Nord) westlich der Beethovenstraße im Fokus.

 

Bis zum 12. Dezember 2018 können die Arbeiten am Bienroder Weg 84 im Rahmen einer Ausstellung angesehen werden.

 

Der Stadtbezirksrat 331 Nordstadt erhält diese Information als Mitteilung außerhalb von Sitzungen.


 

 


Anlage/n:

 

Die Planungen der ersten Preisträgerinnen und Preisträger


 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 WBW_Coliving-Campus_Preisträger (2070 KB)