EN

Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 19-09884-01  

Betreff: Park & Ride - attraktiver gestalten?
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
19-09884
Federführend:0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat   
Beratungsfolge:
Wirtschaftsausschuss zur Kenntnis
25.01.2019 
Sitzung des Wirtschaftsausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 11. Januar 2019 wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die Verwaltung hat die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG), den Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) sowie die Braunschweig Stadtmarketing GmbH (BSM) bei der Erarbeitung der Antwort einbezogen.

 

Zu Frage 1:

 

Aus Sicht der BSM und des AAI wurden nach Sichtung der von der BSVG zur Verfügung gestellten Auslastungszahlen der Adventssamstage 2018 sowie der Vorjahre die Erwartungen erfüllt. Im Durchschnitt nutzten die Insassen von über 300 PKW den komfortablen Service. Dass die Auslastung des P+R-Parkplatzes im Vergleich zum Vorjahr geringer war, ist auch auf das schlechte Wetter zurückzuführen und entspricht in der Tendenz der Entwicklung der Frequenzen in der Innenstadt.

 

Gerade vor dem Hintergrund, dass in der Vorweihnachtszeit die Parkhäuser und Tiefgaragen Schloss, Magni und Packhof gut besucht und insbesondere an den Samstagen in der Hauptzeit voll ausgelastet sind, wird der P+R-Service als eine sinnvolle Ergänzung für die Kunden gesehen, die umweltfreundlich, bequem und ohne ggf. auftretende Wartezeiten an den Parkhäusern in die Stadt möchten.

 

Zudem ist zu beobachten, dass zahlreiche Kunden eine Wartezeit vor der Parkhauseinfahrt von fünf bis zehn Minuten billigend in Kauf nehmen. Nach Beobachtung der Betreiber der Tiefgaragen und Parkhäuser werden häufig die Einkäufe im Auto verstaut, anschließend folgt ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, eines Restaurants oder von Kino und Theater bzw. anderer Freizeit- und Kultureinrichtungen.

 

 

Zu Frage 2:

 

AAI, BSM und BSVG halten das Angebot bereits für sehr attraktiv. Aus Sicht des AAI wäre beispielsweise die temporäre Aufstellung zusätzlicher Schließfächer in der Innenstadt eine Möglichkeit, um den Nutzern des P+R-Service, aber auch des regulären ÖPNV das zeitweilige Verstauen ihrer Einkäufe zu ermöglichen, sodass einem weiteren, entspannten Besuch der Innenstadt nichts im Wege steht.

 

 

Zu Frage 3:

 

 

BSM und BSVG bewerben den P+R-Service bereits über zahlreiche Kanäle und Medien.

 

Die BSVG versendet beispielsweise Pressemeldungen an alle lokalen und regionalen Medien (Print und Rundfunk), kommuniziert das Angebot auf den eigenen Internetseiten sowie auf denen vom Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) und nutzt die Möglichkeiten der elektronischen Fahrplanauskunft, des eigenen telefonischen Kundenservice und der Aushangoptionen in den P+R-Haltestellen.

 

Die BSM nutzt zur Kommunikation des P+R-Angebots die diversen Medien (Internetseiten, Flyer, Pressekonferenz und Pressemitteilungen), die ihr im Rahmen der Bewerbung des Braunschweiger Weihnachtsmarktes und der Braunschweiger Innenstadt zur Verfügung stehen.

 

Gerade um auswärtige Gäste aus der Region während ihrer Anfahrt mit dem PKW zu erreichen, wäre nach Meinung von BSVG, AAI und BSM eine bessere Ausschilderung im gesamten Stadtgebiet, insbesondere aber an allen Einfallstraßen und für den Weg zum P+R-Parkplatz, eine Verbesserung. Zudem hat der AAI in Aussicht gestellt, seine Mitglieder zu bitten, die Kunden frühzeitig auf das Angebot hinzuweisen.

 

Aus Sicht der BSVG wäre es zielführend, neben dem zentralen, südlich der Innenstadt gelegenen P+R-Parkplatz auf dem Messegelände mindestens eine weitere möglichst am Stadtrand, nördlich der Innenstadt gelegene Alternative zu schaffen, um die Autofahrer vor der Einfahrt in die Stadt bereits in den ÖPNV zu überführen. Hierfür würden allerdings zusätzliche Kosten entstehen.

 


Anlage/n:

keine
 

 

Stammbaum:
19-09884   Park & Ride - attraktiver gestalten?   0100 Referat Steuerungsdienst   Anfrage (öffentlich)
19-09884-01   Park & Ride - attraktiver gestalten?   0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat   Stellungnahme