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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 19-10686-01  

Betreff: Nachhaltige Stadtentwicklung
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
19-10686
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Planungs- und Umweltausschuss zur Kenntnis
07.05.2019 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der Fraktion P2 vom 25.04.2019 wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die Stadt Braunschweig hat in den vergangenen Jahrzehnten die Nutzung von städtebaulichen Brachflächen (bebaute aber derzeit ungenutzte Grundstücke) mit Vorrang betrieben – als städtische Entwicklungsvorhaben bzw. in Kooperation mit dem Land oder privaten Projektentwicklern.

 

Ab den 90er Jahren konnten besonders die ehemaligen Kasernengelände für neue Zwecke genutzt werden, z. B. für Wohngebiete und Gewerbepark, Behörden, den TU Campus Nord und Forschungseinrichtungen am Flughafen. Aktuell wird noch das Gelände der Heinrich-der-Löwe-Kaserne entwickelt. In den letzten Jahren gelang es auch Brachen im Stadtgebiet zu reaktivieren, wie z. B. die Jugendherberge, die Noltemeyer Höfe, das ehemalige Post­gelände, aktuell das ehemalige BZ-Gelände und die Kurzekampstraße. Neben der reinen Brachflächenaktivierung gewann die Bebauung untergenutzter Flächen aus städtebaulicher Perspektive zunehmend an Bedeutung, wie z. B. bei dem Nördlichen Ringgebiet und dem Holzmoor.

 

Die Stadt kompakt weiter zu bauen und dafür Potentiale der Innenentwicklung zu nutzen, ist zentrales Ziel des im Dezember 2018 beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Dieses weist hierfür eine Reihe von Rahmenprojekten aus, u.a. die Innovationszone Ringgleis mit der Bahnstadt und der „CoLiving Campus“. Darüber hinaus strebt die Stadt an, auch künftig weitere in Aussicht stehende und geeignete Brachflächen baulich zu aktivieren.

 

Dieses vorausgeschickt, wird die Frage wie folgt beantwortet:

 

1. Zu den Brachflächen im städtischen Besitz

Im städtischen Besitz befinden sich derzeit 3 Brachflächen in einer Gesamtgröße von knapp 1,5 ha. 

 

2. Zu den Brachflächen in nicht städtischem Besitz

Eine Übersicht über Brachflächen Dritter, für die keine Bauabsichten bekannt sind, besteht nicht. Angesichts des hohen Bedarfs an Baupotentialflächen ist hier von einer hohen Fluktuation auszugehen. Die Anlage und Pflege einer solchen Übersicht bedarf eines immens hohen Aufwandes, der absehbar nicht zu bewältigen ist. Die Verwaltung bittet daher um Verständnis, dass diese Anfrage unbeantwortet bleiben muss.
 

 


Anlage/n:

Keine

 

 

Stammbaum:
19-10686   Nachhaltige Stadtentwicklung   0100 Referat Steuerungsdienst   Anfrage (öffentlich)
19-10686-01   Nachhaltige Stadtentwicklung   61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   Stellungnahme