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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 19-10694-01  

Betreff: Konkrete Planung des Ausbaus für das schnelle Internet in Hondelage Ost und im Industriegebiet Hondelage
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
19-10694
Federführend:0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 113 Hondelage zur Kenntnis
13.05.2019 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 113 zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
20190510_Anlage 19-10694-01_Karten-Auszug_Weiße-Flecken_Hondelage

Sachverhalt:   


Die Anfrage der Gruppe SPD/Bündnis 90 – Die Grünen im Stadtbezirk 113 Hondelage vom 23. April 2019 wird wie folgt beantwortet:

Die Deutsche Telekom GmbH, die seinerzeit die genannte Informationsveranstaltung durchgeführt hat, teilte der Verwaltung auf Nachfrage mit, dass in Hondelage ein sehr guter Versorgungsgrad besteht. Bis auf die in der Anfrage benannten Bereiche (nordöstliches Gebiet Hondelage und Industrie-/Gewerbegebiet „Drosselweg“) werden Bandbreiten von mind. 30 MBit/s, bei rund 75% gar 100 MBit/s erreicht. Der Nahbereich (rund 550 m um die Betriebsstellen/Kabelverzweiger Ackerweg, Am Schulring, Buchenweg, In den Heistern, Schulring) wird Anfang Juli 2019 mittels Super-Vectoring auf bis zu 250 MBit/s erhöht. Seitens der Telekom ist ein eigenwirtschaftlicher Ausbau des nordöstlichen Bereichs von Hondelage als auch des Industrie-/Gewerbegebiets derzeit nicht vorgesehen. Höhere Bandbreiten können durch die Inanspruchnahme weiterer Produkte (z. B. Hybrid-Technologie) bei einzelnen Anschlüssen erreicht werden.

 

Ein durch die Verwaltung durchgeführtes Markterkundungsverfahren bei den Telekommunikationsunternehmen (TKU) im August 2018 hat aufgezeigt, dass in der Ortschaft Hondelage ca. 10 (überwiegend im Außenbezirk) und im Industrie-/Gewerbegebiet ca. 20 Liegenschaften einen Versorgungsgrad von unter 30 Mbit/s (so genannter „weißer Fleck“) aufweisen. Durch ein Markterkundungsverfahren wird ermittelt, ob durch die TKU innerhalb der nächsten drei Jahre voraussichtlich ein privatwirtschaftlicher Ausbau der Netze erfolgen wird.

 

Die Weiterentwicklung von Telekommunikationsdienstleistungen und der dafür nötigen Infrastruktur wie Kabel-, Funk oder Glasfasernetzen erfolgt grundsätzlich im marktwirtschaftlichen Wettbewerb. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sehen keine Konzessionsvergabe für Betrieb und Ausbau der Netze vor. Die Unternehmen entscheiden im Rahmen ihres unternehmerischen Risikos selbst, wo und wie sie Investitionen in den Breitbandausbau tätigen.
 

Basierend auf der „Strukturplanung zum NGA-Breitbandausbau in Braunschweig“, die den Ratsgremien im Dezember 2018 (DS 17-05258-02) vorgestellt worden ist, führt die Verwaltung intensive Gespräche mit den TKU zu deren eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten. Für das Industrie-/Gewerbegebiet in Hondelage wurde ein Glasfaserausbau bis zum Jahre 2021 in Aussicht gestellt.


 

Darüber hinaus prüft die Verwaltung sinnvolle Nutzungsszenarien, unterversorgte Bereiche im Stadtgebiet, die nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden sollen, über eine Inanspruchnahme von Fördermittelprogrammen des Bundes und des Landes (bei Eigenbeteiligung durch die Kommune) mit Glasfaser zu versorgen.

 

 


Anlage: Karten-AuszugWeiße-FleckenHondelage

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 20190510_Anlage 19-10694-01_Karten-Auszug_Weiße-Flecken_Hondelage (136 KB)    
Stammbaum:
19-10694   Konkrete Planung des Ausbaus für das schnelle Internet in Hondelage Ost und im Industriegebiet Hondelage   10 Fachbereich Zentrale Dienste   Anfrage (öffentlich)
19-10694-01   Konkrete Planung des Ausbaus für das schnelle Internet in Hondelage Ost und im Industriegebiet Hondelage   0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat   Stellungnahme