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Vorlage - 19-10856  

Betreff: Raubzüge des "tollen Christian"
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft zur Beantwortung
24.05.2019 
Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft    

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel (1599-1626) wurde der „tolle Christian“ genannt, da er im dreißigjährigen Krieg plündernd, brandschatzend und mordend mit seinem Söldnerheer durch die Lande zog.

 

Nach Recherchen des Geschichtsvereins Ulfa e.V. überfiel er dabei zweimal (im November 1621 und Juni 1622) die kleine Stadt Nidda im hessischen Wetteraukreis (darunter auch das heutige zu Nidda gehörende Dorf Ulfa).

 

Neben grässlichsten Verbrechen an der Bevölkerung mit Vergewaltigungen, Folterungen und Tötungen und Gelderpressung berichtet die Ausarbeitung des Geschichtsvereins Ulfa auch davon, dass der „tolle Christian“ Inventar aus der Kirche Ulfa, darunter den Abendmahlskelch, Patenen und Altartücher entwendete.

 

Vor diesem Hintergrund möchten wir wissen:

 

1. Sind in Braunschweiger Museen und Einrichtungen noch etwaige Beutestücke aus dieser Zeit und im speziellen aus den Raubzügen des „tollen Christian“ aufzufinden?
 

 


Anlagen: keine
 

 

Stammbaum:
19-10856   Raubzüge des "tollen Christian"   0100 Referat Steuerungsdienst   Anfrage (öffentlich)
19-10856-01   Raubzüge des "tollen Christian"   41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft   Stellungnahme