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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 19-12245  

Betreff: Erarbeitung eines Konzeptes zur baulichen Neuordnung auf dem Bienroder Weg
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
  Aktenzeichen:66.21
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 332 Schunteraue zur Kenntnis
21.11.2019 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 332 zur Kenntnis genommen   
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 331 Nordstadt zur Kenntnis
28.11.2019 
Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 331 zur Kenntnis genommen   
Planungs- und Umweltausschuss zur Kenntnis
05.12.2019 
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses    

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 1
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 2
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 3
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 4
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 5
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 6
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 7
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 8
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 9
Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 10

Sachverhalt:


In seiner Sitzung am 30.10.2019 wurde dem Planungs- und Umweltausschuss ein Werkstattbericht zu dem vom Ingenieurbüro Weinkopf erstellten Konzept zur Neuordnung der Fuß- und Radverkehrsanlagen auf dem Bienroder Weg vorgestellt. Das Konzept war aufgrund eines Ratsbeschlusses (DS 17-04831) beauftragt worden.

Die Ergebnisse der konzeptionellen Bearbeitung in Varianten sind dieser Mitteilung in Form von Querschnitten, Lageplänen und Detailskizzen beigefügt.

 

Ziel der Planung ist die Schaffung einer sicheren, begreifbaren und möglichst konsistenten Führung des Radverkehrs sowie komfortabler Gehwege im Verlauf des Bültenwegs/
Bienroder Wegs.

 

Zu diesem Zweck ist der Straßenzug zwischen der Hagenring und dem Steinriedendamm abschnittsweise betrachtet worden. Im Abschnitt Hagenring – Nordstraße wird kein Veränderungsbedarf gesehen.

 

Die Abschnittsbildung ergibt sich aus ihrem jeweiligen Charakter und der Querschnittsbreite des öffentlichen Straßenraums unter Berücksichtigung z. B. der vorhandenen Straßenbäume, der Nutzung bzw. des Vorhandenseins angrenzender Bebauung und der sich daraus ergebenden Ansprüche an den Straßenraum. Für jeden dieser Abschnitte wurde in Varianten geplant.

 

Dem ursprünglichen Arbeitsauftrag folgend, sind dabei zunächst nur die Seitenbereiche betrachtet worden. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere in den heute kritischen Bereichen 2 und 3 (Nordstraße bis Ringgleis/Gotenweg) keine richtlinienkonformen, sicheren und zukunftsfähigen Rad- und Fußverkehrsanlagen allein unter Inanspruchnahme der außerhalb der Borde liegenden Flächen möglich sind.

 

Der Verwaltung erschien es in dieser Situation sinnvoll und erforderlich, den Arbeitsauftrag des Rates etwas umfassender zu interpretieren und zusätzlich auch Varianten darzustellen, die gute Radverkehrslösungen darstellen, aber eine Neuaufteilung der Flächen teilweise zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer - z. B. des ruhenden Kfz-Verkehrs im Abschnitt 2 (Nordstraße bis Am Bülten) - erfordern (z. B. Variante 4 im Abschnitt 2).

Die Varianten sind im Querschnitt jeweils dem Bestand gegenübergestellt.

 

Die Planung enthält Aussagen zu Realisierungskosten der einzelnen Abschnitte und Varianten. Die erforderlichen zusätzlichen Planungskosten könnten mit ca. 10 % der Baukosten angesetzt werden.

 

Eine Entscheidung für die jeweilige Vorzugsvariante in den einzelnen Abschnitten steht nach Auffassen der Verwaltung derzeit nicht an, da im Haushalt keinerlei Finanzmittel für eine Realisierung eines Umbaus des Bienroder Weges enthalten sind.

 

Hinweise zu einem möglichen weiteren Vorgehen:

 

Im Verlauf des Planungsprozesses ist nach Betrachtung der Kosten für die einzelnen Abschnitte und Varianten deutlich geworden, dass eine vollständige Umsetzung einer Vorzugsvariante eine ganz erhebliche finanzielle Anstrengung darstellen würde.

Der Verwaltung erscheint es daher sinnvoll zu sein, über eine abschnittsweise Realisierung des Konzeptes nachzudenken.

 

Die Verwaltung empfiehlt in diesem Zusammenhang zuerst an die Bereiche zu denken, in denen das Defizit im Bereich des Rad- und Fußgängerverkehrs besonders groß ist. Die Verwaltung hat bei der Begleitung der Planung des Büros den Eindruck gewonnen, dass insbesondere die Abschnitte 2, 3 und 4 (von der Nordstraße bis zur Siegfriedstraße) die größten Defizite aufweisen. Diese Bereiche weisen zudem aufgrund des Campus Nord der TU Braunschweig die größten Radverkehrsmengen des Straßenzugs auf.


 

 


Anlage/n:

Anlage 1: Übersichtsplan

Anlage 2 a-c: Bereich 1 (Lageplan, Fotos)

Anlage 3 a-l: Bereich 2 (Lagepläne, Querschnitte, Fotos)

Anlage 4 a-e: Bereich 3 und 4 (Lagepläne, Querschnitte, Foto)

Anlage 5 a-c: Bereich 5 (Lageplan, Querschnitt, Foto)

Anlage 6 a-b: Bereich 5 und 6 (Lagepläne)

Anlage 7 a-c Bereich 7 (Lagepläne)

Anlage 8 a-h: Bereiche 8 und 9 (Lagepläne, Querschnitte, Fotos)

Anlage 9 a: Kosten

Anlage 10 a-p: Allgemeine Infos aus dem Vortrag (über die Anlagen 1-9 hinausgehend

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 1 (410 KB)    
Anlage 2 2 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 2 (710 KB)    
Anlage 3 3 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 3 (1778 KB)    
Anlage 4 4 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 4 (4772 KB)    
Anlage 5 5 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 5 (528 KB)    
Anlage 6 6 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 6 (1354 KB)    
Anlage 7 7 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 7 (760 KB)    
Anlage 8 8 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 8 (4116 KB)    
Anlage 9 9 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 9 (97 KB)    
Anlage 10 10 Präsentation_30.10.2019_A4_Anlage 10 (2717 KB)