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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 20-12716  

Betreff: Umfassende Darstellung der Sanierungsoptionen des Rathaus-Neubaus
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
11.02.2020    Sitzung des Verwaltungsausschusses      
Rat der Stadt Braunschweig Entscheidung
18.02.2020 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Begründung:

Der tatsächliche Sanierungsbedarf des Rathausneubaus und die Höhe der Kosten ist wegen möglicher verborgener Bauschäden und der weiteren Entwicklung bei den Kosten von Baumaßnahmen noch nicht abzusehen.

 

Ein kompletter Abriss und Neubau an anderer Stelle, z.B. am Großen Hof/Markthalle, an einer anderen Stelle oder Verzicht auf den Neubau und die endgültig dauerhafte Nutzung des gemieteten Büroturms im BraWo-Park können eine kostengünstigere und vielleicht schneller umzusetzende Variante sein.
Die zwischen Rathausaltbau und Bohlweg freiwerdende Fläche kann für andere Zwecke genutzt werden, z.B. eine Begrünung. Die nun sichtbare Rathausfassade würde ein optisches Gegenüber zum Schloss darstellen.

 


1. Die Verwaltung wird gebeten, umgehend eine Prüfung aller Varianten der Sanierung des Rathaus-Neubaus durchzuführen und die Ergebnisse dem Rat über seine Ausschüsse in Gegenüberstellung vorzulegen.

Dabei sind neben der reinen Sanierung im Bestand auch die Optionen Teil-Abriss und Restsanierung, Aufstockung zur Vergrößerung der Bürokapazitäten sowie die Varianten Komplett-Abriss und Neubau auf dem Gelände Großer Hof/Markthalle oder einem Neubau an anderer Stelle der Stadt sowie die Möglichkeit des Verzichts auf Sanierung, Abriss des Sanierungsfalls und die dann dauerhafte Nutzung des Mietobjektes im BraWo-Park zu berücksichtigen. 
Außerdem möge die Verwaltung die Umsetzung einer Machbarkeitsstudie bezüglich der Kosten zu den verschiedenen genannten Varianten prüfen.  


2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausschreibung eines ergebnisoffenen Realisierungswettbewerbs unter Beachtung mindestens aller genannten Varianten vorzubereiten und dem Rat zum Beschluss vorzulegen.

 


Anlagen: keine