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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 1569/99  

Betreff: BMBF-Programm Kostendämpfung durch selektive Erstinspektion von Abwasserkanälen
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss
23.03.1999    Verwaltungsausschuss      
Bauausschuss
17.03.1999 
Bauausschuss (offen)  (1569/99)  

Sachverhalt

Stadt Braunschweig

 

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberstadtdirektor

Drucksache

Datum

Stadtentwässerungsamt

1569/99

99-03-10

68.1

 

 

 

Beteiligte Ämter/Referate/Institute

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Bauausschuß

Verwaltungsausschuß

17.03.1999

23.03.1999

X

X

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

 

 

 

BMBF-(Bundesministerium für Bildung und Forschung) Programm Kostendämpfung durch selektive Erstinspektion von Abwasserkanälen

 

 

 

 

Ziel dieses Vorhabens ist, die Investitionen im Bereich der Sanierung bestehender Kanäle besser zu steuern und dadurch die Kosten für die Bestandserhaltung des Kanalnetzes langfristig stabil zu halten.

 

Bei einer erfolgreichen Projektdurchführung und einem Untersuchungsergebnis, das eine verlässliche Interpolation auf das gesamte Kanalnetz erlaubt, können Kosteneinsparungen von ca. 4 Mio. DM Inspektionskosten in den nächsten fünf Jahren realisiert werden. Die Einsparungen durch zielgerichtete Investitionen in dem Bestand können in der gleichen Größenordnung angesetzt werden.

 

Derzeit fehlen für ca. 900 km Kanalnetz qualifizierte Informationen über den Kanalzustand. Bei einer Erkundung durch eine flächendeckende Befahrung, die für einen gezielten Einsatz der Investitionen in den Bestand unerlässlich ist, entstehen Kosten von zwischen 5,4 und 9 Mio DM (Befahrung Preis von 6,00 bis 10,00 DM/lfdm = 6.0000,00 bis 10.000,00 DM/lfd. km). Ich gehe davon aus, dass zusätzlich zu dem Eigentanteil am Forschungsvorhaben von 800.000,00 DM für die selektive Erstinspektion von ca. 150 km Kanal weitere 100 km in den nächsten 5 Jahren zur Umsetzung der Ergebnisse des Versuches befahren werden müssen.

 

Das Rechnungsprüfungsamt hat der Verfahrensweise zugestimmt, Auftragsvergaben im Rahmen des Projekts werden durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft und den jeweils zuständigen Rats- und Verwaltungsgremien gesondert vorgelegt. Das Rechnungsprüfungsamt nimmt die Prüfungsaufgaben für die Fördermaßnahme nach den Richtlinien des Bundes wahr.

 

I. V.

 

gez.

Jaenicke