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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 1985/99  

Betreff:
Sanierung der Wehranlagen
Anfrage der SPD-Fraktion vom 24. Juni 1999 im Planungsausschuss
am 30. Juni 1999
-Fraktion vom 2
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
Planungs- und Umweltausschuss
08.09.1999 
Planungs- und Umweltausschuss (offen)  (1985/99)  
Bauausschuss
22.09.1999 
Bauausschuss (offen)  (1985/99)  

Sachverhalt

Stadt Braunschweig

 

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberstadtdirektor

Drucksache

Datum

Stadtentwässerungsamt

1985/99

99-07-28

68.41

 

 

 

Beteiligte Ämter/Referate/Institute

Mitteilung

 

31

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Planungsausschuß

Bauausschuß

08.09.1999

22.09.1999

X

X

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

 

 

 

 

Sanierung der Wehranlagen

Anfrage der SPD-Fraktion vom 24. Juni 1999 im Planungsausschuss

am 30. Juni 1999

 

 

 

 

Fragen:

  1. In welchem Umfang und in welchem Zeitraum ist mit einer Sanierung der innerstädtischen Wehranlagen (Wenden- und Petriwehr) zu rechnen?
  2. Wie kann im Rahmen von Sanierungsarbeiten neben Fragestellungen der Energiegewinnung und der besseren Passierbarkeit für Fische („Fischtreppe“) die sportliche Nutzung erhöht werden?

 

 


Antwort:

An den Innenstadtwehren sind für die Bauwerkserhaltung und Wasserregulierung in absehbarer Zeit keine größeren Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen notwendig. Unterhaltungsmaßnahmen wie das Auswechseln von Bohlen an den Stegen und Schützen sowie die regelmäßige Wartung der mecha-nischen und elektrischen Anlagen werden turnusmäßig bzw. nach Bedarf durchgeführt.

 

In einer Vorstudie der Stadtwerke Braunschweig ist im Zusammenhang mit einer denkbaren umweltfreundlichen Wasserkraftnutzung auch die Möglichkeit einer Verbesserung des Fischaufstiegs an den Innenstadtwehren bzw. am Eisenbütteler Weg untersucht worden. Dabei hat sich heraus-gestellt, dass Maßnahmen am Eisenbütteler Weg am leichtesten zu realisieren wären.

 

Deshalb wird derzeit im Auftrage der Stadtwerke untersucht, wie eine Turbine und eine Fischtreppe im Bereich westlich der Wehrwalze des Eisenbütteler Wehrs eingebaut werden kann.

 

Für das Petriwehr wird über den Einbau einer Fischtreppe nachgedacht, weil die Fischdurchlässigkeit beider Wehre die fischökologische Situation der Oker zwischen Allermündung und Wolfenbüttel erheblich verbessern würde. Da aufgrund der Hochwassersicherheit an den Innenstadtwehren keine Einbauten in das Gewässerprofil möglich sind, wird erwogen, eine Fischtreppe zwischen Wehr und Umtragestelle einzubauen, sofern Fördermittel des Landes dafür zur Verfügung stehen.

 

Am Wendenwehr sind weder der Einbau einer Fischtreppe noch eine Bootsumtragestelle möglich, da die angrenzenden Grundstücke privat sind.

 

Die notwendigen Finanzmittel zur Herstellung der Fischdurchlässigkeit wie auch zur Verbesserung der freizeitlichen und sportlichen Nutzung der Oker können nicht allein von der Stadt Braunschweig aufgebracht werden. Sowohl der zukünftige Betreiber einer Wasserkraftanlage als auch das Land Niedersachsen wären hier gefordert.

 

I.V.

 

 

 

gez.

 

Jaenicke