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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 14719/11  

Betreff: Annahme der Schenkung von Stadtmauerresten und Annahme einer Zuwendung
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:0600 Baureferat   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig
13.12.2011 
Rat abgelehnt  (14719/11)  
Verwaltungsausschuss
06.12.2011    Verwaltungsausschuss      
Finanz- und Personalausschuss
05.12.2011 
Finanz- und Personalausschuss ungeändert beschlossen  (14719/11)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Schenkungsvertrag - Entwurf -

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

Baureferat

14719/11

11. Nov. 2011

0600-3

 

 

 

 

Vorlage

Beratungsfolge

 

Sitzung

 

Beschluss

 

 

Tag

Ö

N

ange-nom-men

abge-lehnt

geän-dert

pas-siert

Finanz- und Personalausschuss

Verwaltungsausschuss

05.12.2011

06.12.2011

X

 

X

 

 

 

 

Rat

13.12.2011

X

 

 

 

 

 

Beteiligte Fachbereiche / Referate / Abteilungen

Beteiligung
des Referates 0140

Anhörungsrecht des Stadtbezirksrats

Vorlage erfolgt aufgrund Vorschlag/Anreg.d.StBzR

0630, Fachbereich 20, 0300 Rechtsreferat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Beschlussvorschlag

 

Annahme der Schenkung von Stadtmauerresten und Annahme einer Zuwendung

 

 

„Die Stadt Braunschweig nimmt die Schenkung der Stadtmauerreste und die Zuwendung in Höhe von 5.000 € der Munte Projekt GmbH an.“

 

 

 


Begründung:

 

Wie bereits in der Mitteilung außerhalb von Sitzungen Nr. 11938/11 berichtet, hatten die Bezirksarchäologen des Landesamtes für Denkmalpflege im Vorfeld einer Baumaßnahme an der Wendenstraße wie erwartet und erhofft Reste der mittelalterlichen Stadtmauer freigelegt. Der verwendete Rogenstein und die Altersbestimmung eines unter der Mauer befindlichen Holzbalkens auf das Jahr 1178 geben Gewissheit, dass die Mauer zu dieser Zeit errichtet wurde. Auftraggeber der Mauer ist damit Herzog Heinrich der Löwe (1129/30 – 1195).

 

Zwischenzeitlich wurden die wertvollsten Teile des Stadtmauerfunds geborgen und zunächst an geschützter Stelle auf einem städtischen Bauhof eingelagert. Dabei wurden die Sichtseiten der Mauer nach erfolgter Bauaufnahme und Nummerierung Stein für Stein schonend abgebaut, um eine spätere detailgetreue Rekonstruktion an einem geeigneten Ort zu ermöglichen. Für die Einbindung der Stadtmauerreste in einen denkbaren „Archäologischen Pfad Stadtbefestigung“ ist noch ein Konzept zu entwickeln.

 

Die Eigentümerin des Grundstücks und damit auch der Stadtmauerreste, die Firma Munte Projekt GmbH hat angeboten, die geborgenen Stadtmauerreste der Stadt zu schenken und zudem einen Betrag in Höhe von 5.000 € zu den Bergungs- und Einlagerungskosten in Höhe von insgesamt rund 7.000 € beizusteuern. Die Mittel für die Bergung und Einlagerung stehen beim Projekt 5S.00015 „Global Brunnen und Denkmäler“ zur Verfügung. 

 

Die Verwaltung schlägt vor, die Schenkung und die Zuwendung anzunehmen.

 

Der Wert der Stadtmauerreste ist nicht exakt bezifferbar.

 

Nach § 111 Abs. 7 Satz 3 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in Verbindung mit § 25 a Abs. 1 und 2 der Gemeindehaushalts- und –kassenverordnung (GemHKVO) bedarf die Annahme dieser Zuwendung daher der Zustimmung des Rates.

 

Der Schenkungsvertrag ist als Anlage 1 beigefügt.

 

 

I. V.

Gez.

Sommer


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Schenkungsvertrag - Entwurf - (15 KB)