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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 16006/13  

Betreff: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH – Jahresabschluss 2012
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:20 Fachbereich Finanzen   
Beratungsfolge:
Finanz- und Personalausschuss
11.04.2013 
Finanz- und Personalausschuss ungeändert beschlossen  (16006/13)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Lagebericht 2012 NEU

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Finanzen (FB20)

16006/13

25.03.2013

0200.12

 

 

 

 

Vorlage

Beratungsfolge

 

Sitzung

 

Beschluss

 

 

Tag

Ö

N

ange-nom-men

abge-lehnt

geän-dert

pas-siert

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanz- und Personalausschuss

11.04.2013

X

 

 

 

 

 

Beteiligte Fachbereiche / Referate / Abteilungen

Beteiligung
des Referates 0140

Anhörungsrecht des Stadtbezirksrats

Vorlage erfolgt aufgrund Vorschlag/Anreg.d.StBzR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Beschlussvorschlag

 

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH – Jahresabschluss 2012

 

 

„Die Vertreterin/der Vertreter der Stadt Braunschweig in der Gesellschafterversammlung der
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH wird angewiesen, in der Gesellschafter-
versammlung der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH folgende
Beschlüsse zu fassen:

- Der Jahresabschluss 2012 wird unter Berücksichtigung der in Höhe von 3.280 T€
   geleisteten Betriebskostenzuschüsse mit einem Jahresüberschuss und Bilanzgewinn von
   1.578.621,85 € festgestellt.

- Der Bilanzgewinn von 1.578.621,85 € wird auf neue Rechung vorgetragen.“

 

 


Begründung:

 

Der Aufsichtsrat der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 8. April 2013 bzgl. des Jahresabschlusses 2012 für die Gesellschafterversammlung eine entsprechende Beschlussempfehlung abgeben. Ich werde hierzu in der Sitzung des Finanz- und Personalausschuss mündlich berichten.

Die gemäß § 11 Buchstabe a) des Gesellschaftsvertrages vorgesehene Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung über die Feststellung des Jahresabschlusses und gemäß § 11 Buchstabe b) über die Gewinnverwendung bedarf einer Weisung an den/die dortige/n Vertreter/in der Stadt Braunschweig.

 

Da der Rat der Stadt Braunschweig in seiner Sitzung am 8. November 2011 von der Möglichkeit nach § 76 Abs. 3 NKomVG Gebrauch gemacht hat, die Beschlusskompetenz für Anweisungsbeschlüsse an die städtischen Vertreterinnen und Vertreter in Gesellschafterversammlungen zur Feststellung der Jahresabschlüsse auf den Finanz- und Personalausschuss (FPA) zu übertragen, ist hierfür ein entsprechender Beschluss des FPA ausreichend.

 

Die Entwicklung der Aufwands- und Ertragspositionen im Vergleich zum Vorjahr und zum
Wirtschaftsplan 2012 ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

 

 

 

In T€

IST

2011

Plan

2012

IST 2012

 

Plan
2013

1

Umsatzerlöse

+ 4.125,7

 

+ 4.190,0

 

+ 4.623,3

 

+ 4.341,5

 

1a

% zum Vorjahr/Plan

 

 

+ 3,1

 

+ 12,2/ + 10,3

 

- 6,1

 

2

Sonstige Betriebliche Erträge

+ 4.112,0

 

+ 4.030,0

 

+ 4.903,9

 

+ 3.122,7

 

2a

Davon: Erträge aus Betriebsmittelzuschüssen der Gesellschafter

+ 3.280,0

 

+ 3.280,0

 

+ 3.280,0

 

+ 2.392,0

 

3

Materialaufwand

- 2.518,6

 

- 3.700,0

 

- 2.821,7

 

- 3.708,9

 

4

Personalaufwand

- 3.598,8

 

- 3.195,0

 

- 3.015,4

 

- 3.295,6

 

5

Abschreibungen

- 584,7

 

- 600,0

 

- 1.218,0

 

- 650,0

 

6

Sonst. betriebliche
Aufwendungen

- 690,2

 

- 690,0

 

- 831,5

 

- 624,6

 

7

Betriebsergebnis
(Summe 1 bis 6)

+ 845,4

 

+ 35,0

 

+ 1.640,6

 

- 814,9

 

8

Zins-/Finanzergebnis

- 6,0

 

+/- 0

 

- 44,0

 

- 38,1

 

9

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (7+8)

+ 839,4

 

+ 35,0

 

+ 1.596,6

 

- 853,0

 

10

Davon: Sondereffekte

* - 904,3

 

+/- 0

 

+/- 0

 

+/- 0

 

11

Nachrichtlich: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  ohne Sondereffekte

+ 1.743,7

 

+ 35,0

 

+ 1.596,6

 

- 853,0

 

12

Außerordentliches Ergebnis

+/- 0

 

+/- 0

 

+/- 0

 

+/- 0

 

13

Steuern

- 17,8

 

- 35,0

 

- 18,0

 

- 35,0

 

14

Jahresergebnis (9+12+13)

+ 821,6

 

+/- 0

 

+ 1.578,6

 

- 888,0

 

15

Nachrichtlich:

Jahresergebnis ohne Betriebs-mittelzuschüsse (14 ./. 2a)

- 2.458,4

 

- 3.280,0

 

- 1.701,4

 

- 3.280,0

 

* Rückstellung für die Übergangsversorgung der Fluglotsen, enthalten im Personalaufwand 2011


Bei den Umsatzerlösen konnte erfreulicherweise gegenüber dem Plan und Vorjahr ein starker Anstieg verzeichnet werden, der vor allem aus einer Mehreinnahme bei den Lande- und Abstellgebühren und den Auslieferungsprovisionen für Flugkraftstoffe resultiert.

 

Beim Materialaufwand konnten gegenüber dem Plan 2012 beim Winterdienst, den erforderlichen Instandhaltungen und beim Flugverkehrkontrolldienst Einsparungen erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich allerdings beim Winterdienst ein Anstieg, da der Winter im Kalenderjahr 2011 noch milder war.

 

Beim Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr (unter Herausrechnung des Sondereffektes in 2011 in Höhe von 904,3 T€) ein Anstieg zu verzeichnen, da Einstellungen vorgenommen wurden.

 

Die gegenüber dem Plan und Vorjahr höheren Abschreibungen resultieren aus der Inbetriebnahme der erweiterten und erneuerten Start- und Landebahn. Korrespondierend erfolgte eine ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in gleicher Höhe, so dass insgesamt keine Auswirkungen entstehen.

 

Das erfreuliche gute Jahresergebnis soll auf neue Rechung vorgetragen werden. So kann ggf. in den Folgejahren eine Verrechnung dieses Gewinnvortrages mit einem auftretenden Fehlbetrag erfolgen, um die Betriebsmittelzuschüsse zu reduzieren.

 

In 2012 wurden insgesamt 4.267 T€ investiert, hiervon rd. 3.497 T€ für die Erweiterung der Start- und Landebahn. Finanziert wurde diese über Fördermittel des Landes (NBank) nebst Kofinanzierungsbeiträgen der Städte Braunschweig und Wolfsburg sowie der Volkswagen-AG.

 

Weitere Investitionen waren bspw. Wetterdienstgeräte (154 T€) sowie ein Allradtraktor (102 T€) nebst einer Vielzahl kleinerer erforderlicher Investitionen, deren Finanzierung über die eigene Liquidität der Gesellschaft erfolgte.

 

Die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat zu keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 12. März 2013 erteilt.

 

Als Anlage sind die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Lagebericht 2012 beigefügt.

 

I. V.

 

gez.

 

Stegemann

 

 


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Lagebericht 2012 NEU (4385 KB)