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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 8246/03  

Betreff: Errichtung eines Spielplatzes am Madamenweg 156 als Projekt des Sanierungsprogramms "Soziale Stadt"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:67 Fachbereich Stadtgrün und Sport   
Beratungsfolge:
StBezRat 320 Westliches Ringgebiet
27.01.2004 
StBezRat 320 Westliches Ringgebiet (offen)  (8246/03)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Scananlage 1
Scananlage 2

3

 

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Stadtgrün

8246/03

7. Nov. 03

67.1 AG 2

 

 

 

 

Vorlage

 

Beratungsfolge

 

Sitzung

 

Beschluss

 

 

Tag

Ö

N

ange-nom-men

abge-lehnt

geän-dert

pas-siert

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtbezirksrat 320  Westliches Ringgebiet

27. Jan. 04

X

 

 

 

 

 

Beteiligte Fachbereiche / Referate / Abteilungen

Beteiligung
des Referates 0140

Anhörungsrecht

des Stadtbezirksrats

Vorlage erfolgt aufgrund Vorschlag/Anreg.d.StBzR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

51, 61

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Beschlussvorschlag

 

 

 

Errichtung eines Spielplatzes am Madamenweg 156 als Projekt des Sanierungsprogramms

"Soziale Stadt"

 

 

 

"Der Errichtung des Spielplatzes am Madamenweg 156 wird zugestimmt."

 

 

 

 


Hintergrund

 

Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme - Die Soziale Stadt: „Westliches Ringgebiet“ schlägt die Verwaltung zur Aufwertung der Nutzungsqualität die Neugestaltung des Spielplatzes Madamenweg 156 vor. Hierfür wurden 100.000 € veranschlagt.

 

Am 28. Juli 2003 erfolgte unter der Leitung des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie die Kinderbeteiligung mit folgenden Ergebnissen bzw. Wünschen der Kinder:

 

1. Platz(Spinnen-)Trampolin

2. PlatzWackelbrücke

3. PlatzRutsche mit Verlängerung

Kletter- und Rutschelefant

Kletterburg

4. PlatzSchaukel

Klettergerüst

Reckstange

5. PlatzFeuerwehrstange

Kipp- und Wippschaukel

Seil zum Balancieren

 

Die Wünsche werden in wesentlichen Teilen entsprechend den finanziellen und räumlichen Möglichkeiten berücksichtigt.

 

Gestaltungskonzept

 

Die Erschließung zu dem mittig im Wohnblock gelegenen und allseitig von angrenzenden Grundstücken umgebenen Spielplatz erfolgt über eine 30 m lange Zufahrt, an deren Beginn ein Spielzeichen auf den im Verborgenen liegenden Spielplatz deutet. Die Zufahrt ist gepflastert und von zwei Pflanzstreifen flankiert, von denen der rechte durch einen vorhandenen Zaun vom Fahrweg abgegrenzt wird, sodass sich die Kinder parallel dazu gefahrlos auf dem „Wildpfad“ bewegen können.

 

Der Grenzverlauf zu dem westlich angrenzenden zur Veräußerung stehenden Grundstücks-teil ist mit den potenziellen Erwerbern abgestimmt.

 

Alter Baumbestand prägt das Gelände. Der Entwurf sieht ein homogenes Wechselspiel von Oberflächen, Höhen, Strukturen, Bewuchs und Spielgeräteausstattung vor. Sandspielbereiche werden durchbrochen und verknüpft von fließenden offenen Rasenflächen, auf denen Schaukel, Trampolin und Spielturm zum Austoben einladen. An den im Osten hoch auf-

ragenden bewachsenen Hügel schmiegen sich zwei voneinander unabhängige Sandflächen. Die kleinere, mittig auf dem Gelände platzierte Sandfläche, ist ein tiefer See, den es mutig mittels wackliger Hängebrücke vom Hügelplateau zum Spielturm führend zu überqueren gilt. Am Ufer stillt ein kleiner Holzelefant seinen Durst.

In der anderen großzügigen Sandfläche lebt eine gutmütige Seeschlange, die gern mit sich spielen lässt. Um auf den Hügel zu gelangen, kann man unterschiedliche Rasenwege wählen, durch das dichte Unterholz eigene Pfade bahnen oder über die Autoreifenhangsiche-rung nach oben klettern. Dort angekommen, geht es auf der über den Rutschenturm erreichbaren kombinierten Röhren-Mulden-Kurvenrutsche direkt zurück zur Schlange.

 

Die Bepflanzung entlang der Grenzen schwingt unterschiedlich stark in die Spielflächen, sodass im nordwestlichen Bereich durch zwei langgezogene modellierte Pflanzungen ein kleinerer Teil separiert wird. Hier gibt es eine Sonnenkuhle zum Träumen, Sitzstämme zum Klettern und ein Landschaftszeichen mit Reck in einer Sandfläche, Turngerät und Skulptur gleichermaßen.

 

 

Die Bepflanzung ist allgemein robust und naturnah gehalten und nach Aspekten der Sinnesanreize ausgewählt. Riechen, fühlen, schmecken, sehen.

 

Die Spielgeräte mit ihren mehr oder weniger speziellen Funktionen sind nur ein Teil der Spielmöglichkeiten, der andere ergibt sich aus dem natürlich und abwechslungsreich ge-stalteten Umfeld, welches als Ersatz für verloren gegangene Naturstandorte Anregungen bieten und Erfahrungen im Umgang mit natürlichen Materialien ermöglichen soll; Bühne und Hauptdarsteller gleichermaßen.

Realisierung und Gesamtkosten

 

Mit den Ausbauarbeiten soll im Frühjahr 2004 begonnen werden.

Die geschätzten Bruttokosten belaufen sich auf 97.500,- Euro und setzen sich wie folgt zusammen:

Herrichten

Sicherungsmaßnahmen   900,- Euro

Abbruchmaßnahmen6.800,- Euro

Herrichten der Geländeoberfläche         10.600,- Euro

 

Vegetationstechnische Arbeiten

Geländebearbeitung8.300,- Euro

Pflanzen9.900,- Euro

Rasen   900,- Euro

 

Befestigte Flächen

Wege7.300,- Euro

Spielplatzflächen3.900,- Euro

Einfriedungen2.500,- Euro

 

Einbauten in Außenanlagen

Allgemeine Einbauten3.500,- Euro

Besondere Einbauten (Spielgeräte)            43.000,- Euro

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Gesamtsumme / Brutto          97.300,- Euro

 

Gesamtsumme / Brutto / gerundet          97.500,- Euro

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Die Finanzierung der Maßnahme ist im Rahmen der Städtebauförderung gesichert. Die Gesamtkosten in Höhe von 97.500 € sind förderungsfähig und im Maßnahmeprogramm „Sanierung Westliches Ringgebiet - Soziale Stadt“ unter der Haushaltsstelle 00.61560.987000-0000 enthalten. Der Anerkennungsantrag wurde im Oktober 2003 bei der Bezirksregierung gestellt.

 

I.V.

 

gez. Zwafelink

 

Zwafelink

 


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Scananlage 1 (1114 KB)    
Anlage 2 2 Scananlage 2 (572 KB)