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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 16814/14  

Betreff: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH – Jahresabschluss 2013
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:20 Fachbereich Finanzen   
Beratungsfolge:
Finanz- und Personalausschuss
13.05.2014 
Finanz- und Personalausschuss ungeändert beschlossen  (16814/14)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Bilanz GuV Lagebericht 2013

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Finanzen (FB20)

16814/14

29.04.2014

 

 

 

 

 

Vorlage

Beratungsfolge

 

Sitzung

 

Beschluss

 

 

Tag

Ö

N

ange-nom-men

abge-lehnt

geän-dert

pas-siert

 

 

 

 

Finanz- und Personalausschuss

13.05.2014

X

 

 

 

 

 

 

Beteiligte Fachbereiche / Referate / Abteilungen

Beteiligung
des Referates 0140

Anhörungsrecht des Stadtbezirksrats

Vorlage erfolgt aufgrund Vorschlag/Anreg.d.StBzR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

Ja

X

Nein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Beschlussvorschlag

 

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH – Jahresabschluss 2013

 

 

„Die Vertreterin/der Vertreter der Stadt Braunschweig in der Gesellschafterversammlung der
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH wird angewiesen, in der Gesellschafter-
versammlung der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH folgende
Beschlüsse zu fassen:

- Der Jahresabschluss 2013 wird unter Berücksichtigung der in Höhe von 2.392.000,00 €
   geleisteten Betriebskostenzuschüsse mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 196.508,41 €
   und einem Gewinnvortrag in Höhe von 1.578.521,85 € festgestellt.

- Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Der verbleibende  
   Bilanzgewinn in Höhe von 1.382.113,44 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Aufsichtsrat der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH hat in seiner Sitzung am
29. April 2014 bzgl. des Jahresabschlusses 2013 für die Gesellschafterversammlung eine entsprechende Beschlussempfehlung abgeben.


Die gemäß § 11 Buchstabe a) und b) des Gesellschaftsvertrages vorgesehenen Beschlussfassungen durch die Gesellschafterversammlung über die Feststellung des Jahresabschlusses und über die Gewinnverwendung bedürfen einer Weisung an den/die dortige/n Vertreter/in der Stadt Braunschweig.

 

Gemäß § 6 Ziffer 1 a) der Hauptsatzung der Stadt Braunschweig ist hierfür ein entsprechender Beschluss des FPA ausreichend.

 

Die Entwicklung der Aufwands- und Ertragspositionen im Vergleich zum Vorjahr und zum
Wirtschaftsplan 2013 ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

 

 

 

In T€

IST

2012

Plan

2013

IST 2013

 

Plan
2014

1

Umsatzerlöse

+ 4.623,3

 

+ 4.341,5

 

+ 4.925,7

 

+ 4.947,9

 

1a

% zum Vorjahr/Plan

 

 

- 6,1

 

+ 6,5/+13,5

 

+ 14,0/+ 0,5

 

2

Sonstige Betriebliche Erträge

+ 1.623,9

 

+ 730,7

 

+ 3.301,2

 

+ 3.407,5

 

2a

Erträge aus Betriebsmittelzuschüssen der Gesellschafter

+ 3.280,0

 

+ 2.392,0

 

+ 2.392,0

 

+ 2.476,0

 

3

Materialaufwand

- 2.821,7

 

- 3.708,9

 

- 3.460,4

 

- 3.969,9

 

4

Personalaufwand

- 3.015,4

 

- 3.295,6

 

- 3.498,4

 

- 3.541,9

 

5

Abschreibungen

- 1.218,0

 

- 650,0

 

- 2.997,5

 

- 2.613,0

 

6

Sonst. betriebl. Aufwendungen

- 831,5

 

- 624,6

 

- 781,6

 

- 655,6

 

7

Betriebsergebnis
(Summe 1 bis 6)

+ 1.640,6

 

- 814,9

 

- 119,1

 

+ 51,0

 

8

Zins-/Finanzergebnis

- 44,0

 

- 38,1

 

- 50,3

 

- 16,0

 

9

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (7+8)

+ 1.596,6

 

- 853,0

 

- 169,4

 

+ 35,0

 

10

Außerordentliches Ergebnis

+/- 0

 

+/- 0

 

+/- 0

 

+/- 0

 

11

Steuern

- 18,0

 

- 35,0

 

- 27,1

 

- 35,0

 

12

Jahresergebnis (9+10+11)

+ 1.578,6

 

- 888,0

 

196,5

 

+/- 0

 

13

Nachrichtlich:
Jahresergebnis ohne Betriebs-mittelzuschüsse (12 ./. 2a)

- 1.701,4

 

- 3.280,0

 

- 2.588,5

 

- 2.476,0

 

 

Gegenüber der Planung 2013 ergibt sich bei den sonstigen betrieblichen Erträgen und bei den Abschreibungen eine Differenz, da die Abschreibungen auf die neue Landebahn und die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Investitionszuschüssen (jeweils in Höhe von 2.246 T€) noch nicht im Plan veranschlagt waren. Diese sind jedoch insgesamt ergebnisneutral (s. u.).

 

Die Umsatzerlöse steigen sowohl gegenüber Plan als auch gegenüber Vorjahr an, resultierend aus erhöhten Start-, Lande- und Abstellgebühren sowie aufgrund eines erhöhten Flugverkehrsaufkommens im Bereich des Geschäfts- und Werkverkehrs.

 

Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Plan und zum Vorjahr aufgrund eines um 2 Mitarbeiter höheren Beschäftigungsstandes, Tariferhöhungen, Höhergruppierungen und dem Anstieg der Rückstellungen für die Personalverpflichtungen und die Übergangsversorgung (Versorgungsverpflichtungen für die ab dem 57. Lebensjahr nicht mehr in ihrem Tätigkeitsbereich einzusetzenden Fluglotsen).

 

Beim Materialaufwand zeigt sich eine Verbesserung gegenüber dem Plan 2013 durch Einsparungen beim Winterdienst (milder Winter). Gegenüber dem Vorjahr ergeben sich jedoch Steigerungen durch höhere Aufwendungen für die Berufsfeuerwehr, Anlagenunterhaltung und Luftsicherheit.

 

Im Wirtschaftsjahr 2013 wurden rd. 10,0 Mio. € investiert, hiervon rd. 8,4 Mio. € für die Erweiterung der Start- und Landebahn nebst verkehrlichen Folgemaßnahmen sowie umfangreichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in der Region Braunschweig-Wolfsburg.

 

Die Erweiterung der Start- und Landebahn wurde über Fördermittel des Landes (NBank) nebst Kofinanzierungsbeiträgen der Städte Braunschweig und Wolfsburg sowie der Volkswagen-AG finanziert. Die Vereinnahmung dieser Mittel seitens der Gesellschaft erfolgt auf der Passivseite der Bilanz als ‚Sonderposten für Investitionszuschüsse‘. Dieser wird über die Jahre entsprechend der Abschreibungen ertragswirksam aufgelöst, so dass für die Gesellschaft im Saldo keine zusätzliche Belastung eintritt (s. o.).

 

Weitere Investitionen waren u. a. die Anschaffung eines Enteisungsfahrzeuges (275 T€) sowie ein Zutrittskontrollsystem (119 T€) nebst einer Vielzahl kleinerer erforderlicher Investitionen, deren Finanzierung über die eigene Liquidität der Gesellschaft erfolgte.

 

Die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat zu keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 31. März 2014 erteilt.

 

Als Anlage sind die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Lagebericht 2013 beigefügt.

 

I. V.

 

gez.

 

Geiger


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Bilanz GuV Lagebericht 2013 (6473 KB)