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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 8776/07  

Betreff: Sachstand Altenhilfeplanung
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:50 Fachbereich Soziales und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Gesundheit
11.04.2007 
Ausschuss für Soziales und Gesundheit (offen)  (8776/07)  

Sachverhalt

1

 

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Soziales und Gesundheit

8776/07

9. März 07

50.13

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Sozialausschuss

11. April 07

X

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

 

 

 

Sachstand Altenhilfeplanung

 

 

Ist-Analyse Stadtteile

Die Bestandsanalyse der Stadtteile wird derzeit abgeschlossen und dem Sozialausschuss in der kommenden Sitzung vorgestellt werden. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Daten zur Versorgung und von Angeboten der Altenhilfe, zugeordnet nach den Planungsbereichen der Stadt Braunschweig. Es besteht die Möglichkeit, dass sich nach Abschluss der Analyse Änderungen ergeben, dies sollte jedoch Nachrang haben.

 

Diese Analyse wird in den Stadtbezirken präsentiert werden, mit der Intention, Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadtteile über aus ihrer Sicht erforderliche Angebote einzuholen. Daraus sollen dann stadtteilorientierte Vorschläge entwickelt werden, die als Grundlage mit empfehlendem Charakter für die Entscheidung zur weiteren Umsetzung der Altenhilfe- und Pflegeplanung durch den Rat dienen soll.

 

Zur Präsentation in den Bezirksräten ist eine Zuordnung auf die Gebiete der Stadtbezirke erforderlich. Die 30er Aufteilung der Planungsbereiche und die statistischen Bezirke stimmen nicht mit den Stadtbezirksgrenzen überein, die Auszüge für die Stadtbezirksräte werden so weit wie möglich auf die Grenzen zugeschnitten.

 

Sofern es von den Bezirksbürgermeisterinnen und –Bürgermeistern gewünscht wird, wird die Analyse persönlich von Mitarbeitern des Seniorenbüros vorgestellt und das Handlungskonzept der Altenhilfeplanung erläutert.

 

Kampagne – gegen negative Wahrnehmung der alten Generation/Wandel des Altersbildes in der Gesellschaft

Im Rahmen der Altenhilfeplanung wurde von allen Arbeitsgruppen die Negative Wahrnehmung alter Menschen als ein Problem angesehen. Es entstand die Idee Kampagnen durchzuführen, die jedoch nicht konkretisiert wurde.

 

Die Veranstaltung mit dem  Wiener Soziologen Prof. Dr. Anton Amann (Buchautor „Die großen Alterslügen“) findet am 25. April 2007 statt und soll zur Konkretisierung beitragen. Die Einladungen sind bereits ergangen.

 

 

Mit der Veranstaltung soll ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt und ein Beitrag zum Wandel negativer Altersbilder geleistet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zum Ende der Veranstaltung entscheiden können, ob -  und wenn es bejaht wird - welche Schritte auch im Sinne von Kommunikationskampagnen zu welchen Bedingungen vorgenommen werden.

 

 

Stärkung der Pflegekonferenz

Nach Auswertung der Rückmeldungen der Fragen an die Mitglieder der Pflegekonferenz wird den meisten Vorschlägen zur Struktur der Pflegekonferenz gefolgt.

 

Die beiden Gremien Vollversammlung und Pflegekonferenz sollen beibehalten werden, wobei die Pflegekonferenz an sich verkleinert werden soll, um eine bessere Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Die Geschäftsführung obliegt weiter dem Seniorenbüro.

 

Die  Vollversammlung (ca.100 Personen) wird nicht  mehr jährlich, sondern nach Bedarf einberufen. Die Ergebnisse der Konferenzsitzungen werden schriftlich erfasst und stehen allen Mitgliedern der Vollversammlung zur Verfügung.

 

Ein rotierendes Leitungssystem zwischen Stadt, AG Pflegekassen  und der AGW wäre denkbar, hierzu müssen noch Abstimmungsgespräche besonders mit den Pflegekassen erfolgen, um sie verbindlicher einzubeziehen.

 

Die Aufgaben der Pflegekonferenz sind mit den Mitgliedern gemeinsam abzustimmen und verbindlich zu vereinbaren.

 

Die Themen sind nach den eingegangen Vorschlägen zu bearbeiten, wobei sie sich an der konkreten Braunschweiger Situation orientieren sollen. In der PK sollen keine Grundsatzfragen diskutiert werden, Regelungsbefugnisse des Bundes und der Ländern sind zu beachten,

konkurrierende Verbands- und Kostenträgerinteressen sollten nicht Thema sein.

 

I.V.

gez.

Markurth