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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 10966/10  

Betreff: Radverkehr in Einbahnstraßen im Innenstadtbereich
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr   
Beratungsfolge:
(WP2006-2011) Bau- und Feuerwehrausschuss
17.08.2010 
(WP2006-2011) Bau- und Feuerwehrausschuss ungeändert beschlossen  (10966/10)  

Sachverhalt

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Tiefbau und Verkehr

10966/10

03.08.2010

66.12

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Bau- und Feuerwehrausschuss

17.08.2010

X

 

 

 

 

 

Stadtbezirksrat 131 - nachrichtlich -                              31.08.2010

 

 

Überschrift, Sachverhalt

 

 

 

Radverkehr in Einbahnstraßen im Innenstadtbereich

 

 

 

 

 

 

Der Rat der Stadt Braunschweig hat in seiner Sitzung am 22. Juni 2010 folgenden Beschluss gefasst:

 

„Die Verwaltung prüft, unter welchen Voraussetzungen welche weiteren Einbahnstraßen im Innenstadtbereich insbesondere im Magniviertel von Radfahrern in beide Fahrtrichtungen befahren werden können. Das Ergebnis der Prüfung ist dem Bau- und Feuerwehrausschuss in seiner nächsten Sitzung vorzustellen.“

 

Die Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung auf der Fahrbahn darf gemäß der Verwaltungsvorschrift der Straßenverkehrsordnung (StVO) nur zugelassen werden, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt. Desweiteren muss eine ausreichende Begegnungsbreite – ausgenommen sind kurze Engstellen sowie eine übersichtliche Verkehrsführung im Streckenverlauf und an Kreuzungen bzw. Einmündungen - vorhanden sein.

 

Anhand der Vorgaben der StVO wurden alle Einbahnstraßen der Innenstadt geprüft. Nicht geeignet waren alle Hauptverkehrsstraßen, die aufgrund der hohen Verkehrsbelastung zum Teil mit Schwer- oder Busverkehr das Radfahren in Gegenrichtung gefährlich machen. Zudem sind die Hauptverkehrsstraßen teilweise mit beidseitigen Radwegen versehen, die eine Freigabe entbehrlich machen. Dazu gehören - zum Teil nur einzelne Streckenabschnitte - folgende Einbahnstraßen: Am Wassertor, Augusttorwall, Bohlweg, Bruchtorwall, Gieselerwall, Kalenwall, Lessingplatz, Magnitorwall, Ritterbrunnen, Wendenstraße und Wilhelmstraße.

 

Grundsätzlich geeignet zum Radfahren in Gegenrichtung sind in der Innenstadt folgende Einbahnstraßen: Abelnkarre, An der Petrikirche, Beckenwerkerstraße, Echternstraße, Hagenscharrn, Höhe, Kannengießerstraße, Klint, Kröppelstraße, Kupfertwete, Kuhstraße, Mauernstraße, Mummetwete, Neue Güldenklinke, Ölschlägern,  Scharrnstraße, Schützenstraße, Theaterwall, Turnierstraße, Wallstraße, Weberstraße und Werder. Die Ritterstraße ist von der Kuhstraße bis zur Schloßstraße ebenfalls zum Radfahren in Gegenrichtung geeignet. Im weiteren Verlauf bis zum Ölschlägern erscheint die Ritterstraße zu schmal und durch die Kurve zu unübersichtlich für eine Freigabe.

 

Weitere Freigaben auf Einbahnstraßen der Innenstadt könnten mit Umbauten im Straßenraum oder durch Veränderung von Markierungen wie z. B. auf der Schöppenstedter Straße, der Casparistraße und auf dem inneren Cityring (Am Bruchtor, Brabandtstraße, Gördelingerstraße, Hintern Brüdern, Marstall und Ruhfäutchenplatz) erreicht werden.

 

Um eine Vielzahl an Verkehrsschildern durch eine streckenbezogene Tempo 30-Beschilderung zu vermeiden, ist es sinnvoll, zusammenhängende Straßenzüge als Tempo 30-Zone (z. B. Magniviertel) auszuweisen.

 

I. V.

 

gez.

 

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