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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 5177/02  

Betreff: Louis Spohr - Jugendmusikförderpreis
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:40 Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft
20.08.2002 
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft ungeändert beschlossen  (5177/02)  
Schulausschuss
13.09.2002 
Schulausschuss ungeändert beschlossen  (5177/02)  

Sachverhalt

2

 

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Schule und Sport

5177/02

12. Juni 2002

Städt. Musikschule

 

 

 

Beteiligte Ämter/Referate/Institute

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Kulturausschuss

Schulausschuss

20. Aug. 02

13. Sept. 02

X

X

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

 

Louis Spohr - Jugendmusikförderpreis

 

Im Kulturausschuss wurde die Möglichkeit der Einrichtung eines alljährlichen Louis Spohr - Jugendmusikförderpreises in Höhe von 1.000 € für eine bzw. einen herausragende(n) Schülerin bzw. Schüler der Städtischen Musikschule erörtert. Dabei bleibt offen, unter welchen Bedingungen und in welcher Form ein derartiger Förderpreis vergeben werden könnte.

 

Die Verwaltung würde die Einrichtung eines Louis Spohr - Jugendmusikförderpreises befürworten, da selbst die relativ geringe Höhe von 1.000 € für eine bzw. einen herausragende(n) junge(n) Nachwuchsmusiker(in) eine sehr erfreuliche und nachhaltige Förderung bedeutet. Um einen aufwendigen und kostenintensiven Auswahlvorgang für die bzw. den Preisträger(in) zu vermeiden, sollte ein einfaches Auswahlkriterium für die Verleihung des Louis Spohr - Jugendmusikförderpreises angewandt werden:

 

Der Preis wird an die- bzw. denjenigen vergeben, die bzw. der beim Bundeswettbewerb     „Jugend musiziert“ die höchste Punktzahl aller Teilnehmer der Städtischen Musikschule oder einer anderen Bildungseinrichtung in der Stadt Braunschweig erringt. Wird die höchste Punktzahl von einem Duo oder einer Kammermusik-Gruppe erzielt, wird das Preisgeld zu gleichen Teilen aufgeteilt. Haben zwei oder mehr Bundespreisträger die gleich-höchste Punktzahl, wird das Preisgeld nach dem Zusatzkriterium - Solo- vor Duo- bzw. Ensemblewertung - vergeben.

 

Als Begründung für diesen Vorschlag soll zunächst angeführt werden, dass der Weg bis zur Qualifikation für die Teilnahme am Bundeswettbewerb lang und beschwerlich ist: Bei der Regionalausscheidung im Januar eines Jahres muss von einer unabhängigen Fachjury eine Punktzahl von mindestens 23 von 25 möglichen Punkten vergeben werden, in der nächsten Wertung auf Landesebene im März eines Jahres muss eine wiederum andere Jury ebenfalls mindestens 23 von 25 möglichen Punkten für die Leistung vergeben. Dann schließt sich das Wertungsspiel in der Woche nach Pfingsten vor der Bundesjury an, die wiederum die gezeigten Leistungen mit bis zu 25 Punkten bewerten kann. Demnach wird die Leistung der einzelnen von drei fachkompetenten und unterschiedlichen Jurys bewertet, was als ein sicherer Nachweis für die Leistungsfähigkeit des Louis Spohr - Jugendmusikförderpreisträgers angesehen werden kann. Dabei ist die in einer Solo-Wertung erzielte Bewertung noch höher einzuschätzen, als die in einer Duo- oder Ensemblewertung. An dem Wettbewerb nehmen nicht nur Schülerinnen und Schüler der Städt. Musikschule teil, sondern auch anderer Bildungsinstitute, die von einer Förderung nicht ausgeschlossen werden sollten.

 

In welchem Rahmen sich der Louis Spohr - Jugendmusikförderpreis-Preisträger dann der Öffentlichkeit vorstellt (z. B. Solistenkonzert mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester der Städt. Musikschule) wäre auch hinsichtlich der Kosten noch zu prüfen.

 

Haushaltsmittel stehen für einen Louis Spohr - Jugendmusikförderpreis derzeit jedoch nicht zur Verfügung. Sie müssten durch Einsparungen im Budget des Fachbereiches 40 erwirtschaftet werden.

 

 

I. V.

 

 

 

gez.

Conrady

Stadtrat