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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 12968/13  

Betreff: Aussetzung der Umwandlung des Hauptschulzweigs der Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße in eine Ganztagsschule
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:40 Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Schulausschuss
26.04.2013 
Schulausschuss ungeändert beschlossen  (12968/13)  
Verwaltungsausschuss
21.05.2013    Verwaltungsausschuss ungeändert beschlossen  (12968/13)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Schule (FB40)

12968/13

05.04.2013

40.1-14-02.0

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Schulausschuss

Verwaltungsausschuss

26.04.2013

07.05.2013

X

 

X

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Aussetzung der Umwandlung des Hauptschulzweigs der Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße in eine Ganztagsschule

 

 

Der Grundschulzweig der Grund- uind Hauptschule Pestalozzistraße wird seit dem Beginn des Schuljahres 2012/2013 als Ganztagsschule geführt. Der Hauptschulzweig der Schule sollte mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 beginnend mit den Jahrgängen 5 bis 8 folgen.

 

Seitens der Schule ist darauf hingewiesen worden, dass die für einen Ganztagsbetrieb des Hauptschulzweigs notwendigen Räume für einen Freizeitbereich aufgrund der Entwicklung der Schüler- und Klassenzahlen nicht vorhanden sind und auch nicht fristgerecht realisiert werden könnten. Die Schule schöpft dabei ihre räumlichen Möglichkeiten voll aus, da sie im Vergleich zum letzten Schuljahr eine Klasse mehr im Primarbereich führt und im kommenden Schuljahr zwei 7. Klassen in drei 8. Klassen aufteilen muss, da die Schülerzahl in diesem Jahrgang durch Rückläufer aus Förderschulen und Abschulungen aus Realschulen angestiegen ist. Aufgrund der räumlichen Enge hat die Schule zu Beginn des laufenden Schuljahres bereits auf die Teilung dieses Jahrgangs verzichtet, obwohl ihn zu diesem Zeitpunkt 53 Schülerinnen und Schüler (Schülerhöchstzahl je Klassen sind 26 Schülerinnen und Schüler) besucht haben. Die Einschätzung zu den räumlichen Möglichkeiten der Schule wird von der Verwaltung geteilt.

 

In Abstimmung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, und der Schulleitung beabsichtigt die Verwaltung, die Schulbehörde zunächst um die Aussetzung der genehmigten Umwandlung des Hauptschulzweigs für mindestens ein Schuljahr zu bitten. Dafür sprechen folgende weitere Gründe:

 

  • Der derzeitige Schulleiter und seine Stellvertreterin scheiden zum Ende des laufenden Schuljahres aus. Die neue Schulleitung sollte Gelegenheit bekommen, sich in die neue Aufgabe einzuarbeiten, um das notwendige noch fehlende pädagogische Konzept für den Ganztagsbetrieb des Hauptschulzweigs entwickeln zu können. Aus dem pädagogischen Konzept könnten der erforderliche Raumbedarf ermittelt und die unter Berücksichtigung der Schülerzahlentwicklung ggf. noch zu schaffenden Raumressourcen abgeleitet sowie Lösungsmöglichkeiten für eine Realisierung entwickelt werden.
     
  • Die Auswirkungen der Inklusion sollten möglichst in das pädagogische und bauliche Konzept einfließen.

 

  • Die Schulentwicklungsplanung wird Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung der Hauptschulen enthalten, die zu berücksichtigen sein werden.

 

  • Die neue Landesregierung beabsichtigt, Veränderungen für die Organisation der Ganztagsschulen vorzunehmen. Welche Folgen sich daraus für das pädagogische Konzept für den Ganztagsbetrieb der Schule ergeben werden und wann die Veränderungen in Kraft treten, ist offen.

 

Die Verwaltung wird über die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit berichten.

 

I. V.

 

gez.

 

Markurth

Stadtrat