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Vorlage - 13125/13  

Betreff: Städtebauliche Studie „Hagen“
Stadtgebiet: „Weichbild Hagen“ zwischen Kaiserstraße, Wendenstraße, Wendenmühlengraben, Theaterwall, Steinweg, Dankwardstraße, Casparistraße, Hagenbrücke und Litolfweg/Großer Hof
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 131 Innenstadt
03.09.2013 
StBezRat 131 Innenstadt ungeändert beschlossen  (13125/13)  
Planungs- und Umweltausschuss
11.09.2013 
Planungs- und Umweltausschuss ungeändert beschlossen  (13125/13)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Stadtplanung und Umweltschutz

13125/13

19.07.2013

61.12-312-B 13

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

StBezRat 131 Innenstadt

Planungs- und Umweltausschuss

03.09.2013

11.09.2013

X

X

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Städtebauliche Studie „Hagen“

Stadtgebiet: „Weichbild Hagen“ zwischen Kaiserstraße, Wendenstraße, Wendenmühlengraben, Theaterwall, Steinweg, Dankwardstraße, Casparistraße, Hagenbrücke und Litolfweg/Großer Hof

 

 

 

Planungsziel und Planungsanlass

 

Mit dem zum Haushalt 2012 angenommenen Antrag (Nr. 140 neu) sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, mit denen die in Teilen städtebaulich unbefriedigende Situation im Gebiet Hagen verbessert werden kann. Die Verwaltung wurde aufgefordert, eine Konzeption vorzulegen, die neben kurzfristigen Veränderungen weitere Maßnahmen zur Aufwertung aufzeigt. Die Studie wurde von dem Büro Architektur und Stadtplanung Grundmann in Kooperation mit Hille + Müller Landschaftsarchitekten erstellt.

 

Das Weichbild Hagen bildet im Verhältnis zum Einkaufsschwerpunkt im Bereich des wiedererrichteten Schlosses und am Damm eher eine Randlage innerhalb der Okerumflut. Einrichtungen der Verwaltung (Finanzamt, Verwaltungsgericht) prägen das ansonsten stark von Wohnnutzung geprägte Gebiet. Die Gestaltung der Straßen und Plätze wirken nicht mehr zeitgemäß. Erst durch die Errichtung der Jugendherberge an der Wendenstraße wird hier zukünftig ein moderner Bezugspunkt entstehen.

 

Die Studie erarbeitet auf der Grundlage einer Mängelanalyse konkrete Planungsvorschläge zur Aufwertung des Quartiers. Ein wesentlicher Teil davon sind kurz- bis mittelfristig realisierbare Stadtraum gestaltende Maßnahmen, die zu einer optisch sichtbaren und funktionalen Aufwertung gerade des öffentlichen Raums im Stadtteil führen.

 

Darüber hinaus werden auch grundlegende Mängel im Stadtteil analysiert und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Obwohl der Schwerpunkt von Aufwertungsmaßnahmen auf städtischen Flächen liegt, werden auch Verbesserungsvorschläge an deutlichen Schwachpunkten für private Flächen gemacht – wohlwissend, dass die Umsetzbarkeit dort von der Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer abhängt.


 

Der vorgeschlagene Maßnahmenkatalog reicht von der Umgestaltung einer Fußgängerpassage zwischen Wilhelmstraße, Wilhelmsgarten und Bohlweg über Gestaltungsvorschläge von barrierefreien Zugängen von der Mauernstraße zum Theaterwall oder dem Vorschlag einer Umbauung des Parkhauses in der Wilhelmstraße bis hin zu grundlegenden Vorschlägen zum Bereich Großer Hof/Werder/Wendenstraße.

 

Die sofort umsetzbaren Maßnahmen ohne erhebliche Haushaltsrelevanz sollen von den jeweiligen Fachämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt realisiert werden. Größere Maßnahmen unterliegen dem Haushaltsvorbehalt. Bedeutende Maßnahmen werden den Gremien rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt.

 

 

I. V.

 

Gez.

 

Leuer