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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 13505/14  

Betreff: Entwässerung des Flughafens
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
12.03.2014 
StBezRat 112 Wabe-Schunter-Beberbach ungeändert beschlossen  (13505/14)  
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 113 Hondelage
17.03.2014 
StBezRat 113 Hondelage ungeändert beschlossen  (13505/14)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

 

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Stadtplanung und Umweltschutz

13505/14

14.02.2014

 

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

StBezRat 112 Wabe-Schunter-Beberbach

12.03.2014

X

StBezRat 113 Hondelage

17.03.2014

X

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Entwässerung des Flughafens

 

 

Mit dieser Mitteilung möchte die Verwaltung über den aktuellen Sachstand der Flughafenentwässerung berichten.

 

Das Entwässerungssystem im Osten des Flughafens bestand im letzten Winter aus einem

3.300 m³ großen Regenrückhaltebecken und einem Bodenfilter, in dem das Niederschlagswasser gereinigt wird. Während des Winters 2012/2013 ist es am Ablauf des Bodenfilters zeitweise zur Überschreitung der Grenzwerte für den chemischen Sauerstoffbedarf und den biologischen Sauerstoffbedarf gekommen. Nach der bei der Einleiterkontrolle festgestellten Grenzwertüberschreitung wurde der Ablauf verschlossen und zum Schutz der Gewässer ein Kreislaufbetrieb veranlasst: das Regenwasser wurde vom Ablauf des Bodenfilters zurück zum Regenrückhaltebecken geführt, um anschließend wieder den Bodenfilter zu passieren. Nachdem ein kritischer Wasserstand erreicht war, hat die Flughafengesellschaft Braunschweig – Wolfsburg GmbH den Transport des belasteten Wassers mit Lastkraftwagen hin zur Schmutzwasserkanalisation in der Hermann-Blenk- Straße veranlasst. Dies ist in Abstimmung mit der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH erfolgt.

 

Die Flughafengesellschaft hat durch betriebliche und erste bauliche Maßnahmen die Situation für den jetzigen Winter verbessert. Das Regenrückhaltebecken wurde zwischenzeitlich von 3.300 m³ auf 5.500 m³ vergrößert. Weitere Maßnahmen sind mit der Unteren Wasserbehörde, der Unteren Naturschutzbehörde und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgestimmt. Die Mess- und Regeltechnik wird so nachgebessert, dass durch eine Online-Messung der Ablauf bei Überschreiten des Grenzwertes ausgeschlossen wird. Bis zum Einbau der Online-Messung erfolgt ein Ablauf des Wassers nur nach vorheriger Wasseranalyse. Die Flughafengesellschaft ist angewiesen, immer einen ausreichenden Puffer im Regenrückhaltebecken vorzuhalten, sodass es auch bei Starkregen zu keinem unkontrollierten Ablauf kommen kann. Bisher sind keine weiteren Transporte zur Schmutzwasserkanalisation erforderlich gewesen.

 

I. V.

 

gez.

 

Leuer