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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 13540/14  

Betreff: Sachstand Schulentwicklungsplanung
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:40 Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Schulausschuss
14.03.2014 
Schulausschuss ungeändert beschlossen  (13540/14)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
2014-03-14 Bestandsaufnahme_Schulstatistik
2014-03-05 Muster_Schuldatenblätter
2014-02-26 Gö Konzept Servicestelle Mittagessenversorgung nach Abstimmung mit 65, 10 und 20_NEU

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

I/5

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Schule (FB40)

13540/14

28.02.2014

40-20-06.6

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Schulausschuss

14.03.2014

X

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Sachstand Schulentwicklungsplanung

 

 

Mit Ratsbeschluss vom 12. November 2013 wurde die Verwaltung beauftragt, einen Schulentwicklungsplan (SEP) für die allgemein bildenden Schulen zu erstellen. In der Begründung der Beschlussvorlage (Ds 16390/13) sind die mit den vorhandenen personellen und fachlichen Ressourcen prioritär zu bearbeitenden Inhalte beschrieben: Anfertigung eines Schulkatasters, schulstatistische Bestandsaufnahme, Erstellung einer Schülerzahlenvorausrechnung, Umsetzung der schulischen Inklusion, Zukunftsplanung Ganztagsschulen, Erstellung von (schulformbezogenen) Szenarien. Bei der Beratung der Vorlage bestand Einvernehmen darüber, dass den Gremien Zwischenergebnisse der Schulentwicklungsplanung mitgeteilt werden. Der aktuelle Sachstand wird deshalb wie folgt berichtet:

 

Schulkataster: Die Anfertigung eines aktualisierten Schulkatasters ist recht weit voran geschritten: Zu allen allgemein bildenden Schulen liegen vollständige Informationen vor. Um diese zu erhalten, fanden Begehungen in den Schulen statt. Anschließend wurden die Daten auf ihre Richtigkeit überprüft, im CAFM-System (Computer Aided Facility Management) der Stadt Braunschweig eingegeben und mit dem Fachbereich Hochbau- und Gebäudemanagement sowie den beteiligten Schulen abgestimmt. Ein abschließendes Ergebnis ist derzeit für 39 Schulen erfasst.

 

Schulstatistische Bestandsaufnahme: Neben der Erstellung des Schulkatasters ist eine rückblickende Darstellung der Schülerzahlentwicklung grundlegende Voraussetzung für einen SEP. Die Bestandsaufnahme basiert auf zwei vorherigen Mitteilungen an den Schulausschuss

(Ds 12584/12 und 13246/13). Soweit verfügbar wurden Daten bis zum Stichtag 22. August 2013 verwendet. Der aktualisierte Bericht ist dieser Mitteilung als Anlage 1 beigefügt. Das Schuljahr 2013/2014 ist somit der Ausgangspunkt für die weitere zukunftsgerichtete Planung (Schüler-zahlenentwicklung, Betrachtung von Szenarien). Zudem ist geplant, die Auswertung zusätzlicher Datenquellen in den weiteren Prozess der Erstellung des SEP einzubinden, um präzisere Aussagen zu Schülerströmen und schulischen Übergängen / Wechseln tätigen zu können.

 

Entwurf eines Schuldatenblatts: Die statistische Bestandsaufnahme bezieht sich in ihrer inhaltlichen Tiefe auf die historische Entwicklung der Schülerzahlen insgesamt und nach Schulformen und -bereichen differenziert. Um standortbezogene Raum- und Funktionalanalysen anfertigen sowie schulformbezogene Szenarien kalkulieren zu können, sind Datenblätter der Einzelschulen erforderlich. Hier sollen allgemeine Informationen mit schulstatistischen Daten und den Ergebnissen des Schulkatasters zusammengeführt werden. Muster solcher Datenblätter sind als Anlage 2 beigefügt. Die komplette Materialsammlung mit Schuldatenblättern soll nach Fertigstellung der Schulkataster, der Aufbereitung sämtlicher schulstatistischer Daten und den Ergänzungen der Schulen (zu Angeboten und Profilen) in einer der folgenden Schulausschusssitzungen vorgestellt werden.

 

Konzept für die Mittagessenversorgung in Ganztagsschulen:

Mit dem beiliegenden Konzept für die Mittagessenversorgung in den städtischen Ganztagsschulen (Anlage 3) soll u. a. eine grundsätzliche Ausrichtung für die künftigen Lösungen in den neu einzurichtenden Ganztagsschulen getroffen werden. Es soll Bestandteil des SEP werden.

 

Die Umwandlung von Schulen zu Ganztagsschulen wird in der Zukunft weiterhin sukzessive erfolgen. Insofern ist die Herstellung einer Zentralküche für die Mittagessenversorgung keine geeignete Alternative. Die Verwaltung empfiehlt vielmehr, an die guten Erfahrungen mit dezentralen Küchen anzuknüpfen und individuelle Konzepte in den Ganztagsschulen umzusetzen. Im Rahmen der organisatorischen Verantwortung für den Ganztagsbetrieb sollen die Schulen die für sie am besten geeignete Lösung für ihre Mittagessenversorgung suchen. Die Stadt als Schulträger unterstützt die Schulen dabei, schafft die räumlichen Voraussetzungen und stellt ein Bestell- und Abrechnungssystem zur Verfügung. Die daraus erwachsende Wettbewerbssituation zwischen den Caterern hat zu einer guten Qualität und akzeptablen Preisen des Essens geführt.

 

Eine Ermittlung der Kosten, die bei der Umsetzung der konzeptionellen Überlegungen insgesamt entstehen, ist nicht möglich. Die sukzessive Vorgehensweise sowie die jeweils zu suchenden individuellen Lösungen unter den unterschiedlichen örtlichen Bedingungen lassen eine solche Aussage nicht zu. Die Realisierbarkeit der im Konzept genannten Standards muss auch immer unter dem Vorbehalt der baulichen Realisierungsmöglichkeiten und der Finanzierbarkeit im Haushalt stehen.

 

I. V.

 

gez.

 

Markurth

Erster Stadtrat

 

Anlagen


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2014-03-14 Bestandsaufnahme_Schulstatistik (882 KB)    
Anlage 2 2 2014-03-05 Muster_Schuldatenblätter (415 KB)    
Anlage 3 3 2014-02-26 Gö Konzept Servicestelle Mittagessenversorgung nach Abstimmung mit 65, 10 und 20_NEU (718 KB)