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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 13749/14  

Betreff: Einführung eines Bestell- und Abrechnungsverfahrens für die Mittagessenversorgung in Schulen
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:40 Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Schulausschuss
27.06.2014 
Schulausschuss ungeändert beschlossen  (13749/14)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

TOP

 

 

I/4.2

Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Schule (FB40)

13749/14

12.06.2014

40.21-17-00.43

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

Schulausschuss

27.06.2014

X

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Einführung eines Bestell- und Abrechnungsverfahrens für die Mittagessenversorgung in Schulen

 

 

Wie im Konzept der Servicestelle Mittagessenversorgung (siehe Drucksache 13540/14) im Schulausschuss vom 14.03.2014 angekündigt, wird zur Entlastung der Ganztagsschulen ein Bestell- und Abrechnungsverfahren für die Mittagessenversorgung eingeführt. Den Zuschlag für das wirtschaftlichste Angebot hat am 28.02.2014 die Firma Breustedt GmbH mit dem Verfahren „MensaMax“ erhalten.

 

Bei dem Verfahren MensaMax“ handelt es sich um ein internetbasiertes Bestell- und Abrechnungsverfahren, das sowohl die Abwicklung von Bargeldzahlungen als auch bargeldlosen Zahlungen ermöglicht. Das Verfahren kann auf die notwendigen Rahmenbedingungen (z. B. Pflichtessen oder freie Essenteilnahme, Spontanessen etc.) je Schule und je Caterer individuell angepasst werden und ermöglicht auch die diskriminierungsfreie Abwicklung der Leistungen für die Mittagessenversorgung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Das Verfahren verfügt über eine SAP-Schnittstelle und unterstützt u. a. das SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren. Dies ermöglicht die sichere Abwicklung des gesamten Zahlungs- und Mahnverkehrs über das SAP-Verfahren der Stadtkasse. Die Kontodaten der Zahlungspflichtigen (Bankleitzahl und Kontonummer) werden nur im SAP-Verfahren vorgehalten. In „MensaMax“ wird lediglich ein eindeutiger Schlüssel je Person mitgeführt, anhand dessen das SAP-Verfahren die Zahlungen den Zahlungsverpflichtungen zuordnen kann.

 

Die für das Bestell- und Abrechnungsverfahren erforderlichen Eckpunkte (Bestell- und Stornozeiten, Anzahl der auswählbaren Menüs, Preise, etc.) werden von der Schule in Abstimmung mit dem Caterer festgelegt und im Verfahren „MensaMax“ vorgegeben. Um erste Erfahrungen sammeln und Veränderungsbedarf erkennen zu können, ist das Verfahren vorerst nur in einer Pilotschule (Gymnasium Martino-Katharineum) im April 2014 installiert worden. Bei Einführung des Bestell- und Abrechnungsverfahrens wurde seitens der Pilotschule Wert darauf gelegt, dass den Schülerinnen und Schülern die bargeldlose Abwicklung der Mittagessenversorgung und des Kioskbetriebs (mit Schule abgestimmtes Angebot) in der Schule ermöglicht wird.

 

Die Eltern wurden bereits vor den Osterferien durch „Elternbriefe“ über die Einführung eines neuen Bestell- und Abrechnungsverfahrens (Beginn des Echtbetriebs zum 05.05.2014) und die damit verbundenden Rahmenbedingungen informiert.

 


Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich im Verfahren über einen Transponder (passiver RFID-Chip). Auf diesem Transponder sind keine persönlichen Daten gespeichert. Bei Verlust kann der Transponder über das Internet (durch Authentifizierung über Benutzerkennung und Passwort) von zu Hause oder bei Bedarf über die Servicestelle Mittagessenversorgung des Fachbereichs 40 gesperrt werden.

 

Im Anschluss an die Pilotphase im Gymnasium Martino-Katharineum soll unter Berücksichtigung der dort gemachten Erfahrungen zeitnah die Ausstattung der übrigen Schulen erfolgen.

 

I. V.

 

gez.

 

Markurth

Erster Stadtrat