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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 2605/13  

Betreff: Landschaftsschutzgebiet „Am Soolanger“
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Planungs- und Umweltausschuss
10.04.2013 
Planungs- und Umweltausschuss zurückgestellt  (2605/13)  

Sachverhalt

1

 

Antrag

Datum

Nummer

Öffentlich

27.03.2013

2605/13

Absender

 

Fraktion BIBS

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

23.04.2013

 

Verwaltungsausschuss

Planungs- und Umweltausschuss

16.04.2013

10.04.2013

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Landschaftsschutzgebiet „Am Soolanger“

 

 

 

 

 

 

 

Der Rat möge beschließen:

 

„Das Landschaftsschutzgebiet ‚Am Soolanger‘ bleibt in dem bisher nicht bebauten Teil des Gebietes vollständig erhalten.“

 

Begründung:

In dem Bereich des Soolangers soll ein Wohngebiet entstehen. In diesem Zusammenhang ist eine Teillöschung des Landschaftsschutzgebietes geplant. Grundsätzlich beinhaltet der Titel „Landschaftsschutzgebiet“ eine Anerkennung des Gebietes als schützenswert gegenüber anderen Nutzungen.
Es handelt sich hier um ein Brutgebiet auch seltener Singvogelarten, in dem sich außerdem Laichgewässer der streng geschützten Knoblauchkröte befinden.
 

Darüber hinaus benötigt, wie der BUND in seiner Stellungnahme ausführt, „das NSG Riddagshausen… ganz grundsätzlich ein einrahmendes LSG entlang der Wabe. Eine weitere Schmälerung dieses äußeren Schutzgürtels ist nicht hinzunehmen.“

 

Insbesondere auch durch den gerade erfolgten Beitritt der Stadt Braunschweig zu dem Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt“ verpflichtet sich die Stadt Braunschweig: … „Die Anforderungen, die die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor Ort stellt, werden bewusst in die Entscheidungen auf kommunaler Ebene einbezogen.“ (Deklaration biologische Vielfalt in Kommunen). Dieses Gebiet muss deshalb als LSG erhalten bleiben und sollte keinesfalls über das bisherige Maß hinaus bebaut werden.

 

Dieser Antrag und die Begründung wurden fast wortgleich in der Sitzung des Stadtbezirksrats 112 Wabe-Schunter-Beberbach am 13.03.2013 von SPD, Grünen und BIBS eingebracht und am Ende mit 16 Fürstimmen einstimmig angenommen. Der Rat soll sich nunmehr diesem Votum des Stadtbezirksrats anschließen.

 

 

Gez.

Dr. Dr. Wolfgang Büchs

BIBS-Ratsherr