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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 3871/15  

Betreff: Prüfauftrag „Essbare Stadt“
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Grünflächenausschuss
12.05.2015 
Grünflächenausschuss ungeändert beschlossen  (3871/15)  
Rat der Stadt Braunschweig
02.06.2015 
Rat ungeändert beschlossen  (3871/15)  
Verwaltungsausschuss
26.05.2015    Verwaltungsausschuss ungeändert beschlossen  (3871/15)  

Sachverhalt

1

 

Antrag

Datum

Nummer

Öffentlich

23.03.2015

3871/15

Absender

 

Fraktion  Piratenpartei

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Markurth

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

02.06.2015

 

Verwaltungsausschuss

Grünflächenausschuss

26.05.2015

12.05.2015

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Prüfauftrag „Essbare Stadt“

 

 

 

 

 

 

 

 

Das städtische Grün übernimmt im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung nicht nur ästhetische, sondern auch ökologische und ökonomische Funktionen.

 

Unter einer „Essbaren Stadt“ [1] versteht man, dass in der Stadt – je nach Eignung der Fläche – der Anbau von Hecken (z.B. Himbeere oder Stachelbeere), Bäumen (z.B. Esskastanie, Nuss- und Obstbäume) oder Gemüse und Kräutern angestrebt wird. Mit dem Konzept “Essbare Stadt” werden die Einwohner Braunschweigs für ihre städtischen Grünflächen sensibilisiert und weitere Nutzungsmöglichkeiten eröffnet.

 

Die "Essbare Stadt" bietet die Möglichkeit ein Konzept zu entwickeln, das Menschen jeden Alters und aus allen Bevölkerungsschichten anspricht und mitnimmt. Dadurch entsteht ein stärkeres Bewusstsein für die Natur, eine erhöhte Lebensqualität und eine verstärkte Identifikation mit der Stadt. Je nach Standort ist auch eine Verbesserung der Biodiversität möglich.

 

Daher beantragen wir zu prüfen,

 

  • inwieweit eventuelle rechtliche Hindernisse einer Bepflanzung vorhandener Grünflächen mit Obst und Gemüse entgegenstehen

 

  • welche (Teil-)Flächen für eine Bepflanzung in Frage kämen (Boden- und Luftschadstoffbelastung)

 

  • welche räumlichen Kontexte mehr (z.B. Jugendplatz, Spielplätze) und weniger (z.B. Mittelstreifen Ring) für derartige Nutzungen geeignet sind

 

  • welche Be- oder Entlastung des städtischen Haushalts mit einer sukzessiven Nachbepflanzung des vorhandenen Stadtgrüns mit geeigneten Obst- und Gemüsesorten einhergingen

 

  • welche Nutzpflanzenarten insbesondere im Hinblick auf die nötige Stressresistenz beim Einsatz in öffentlichen Grünflächen in Frage kommen

 

 

 

 

 

[1]: http://www.andernach.de/de/leben_in_andernach/es_startseite.html