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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 2552/13  

Betreff: Preisgünstiger Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig
12.11.2013 
Rat ungeändert beschlossen  (2552/13)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Stellungnahme 9709/13 - Preisgünstiger Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen

1

 

Anfrage

Datum

Nummer

Öffentlich

29.10.2013

2552/13

Absender

 

Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

12.11.2013

 

 

 

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Preisgünstiger Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen

 

 

 

 

 

 

 

Die "Vertiefungsanalyse preisgünstiger Wohnraum in Braunschweig", vorgelegt vom Institut GEWOS hat unter anderem ergeben, dass das Braunschweiger Mietpreisniveau im Vergleich zu anderen Städten relativ niedrig ist. Dies gilt allerdings nicht bei Neuvermietungen. Bei neuen Verträgen ist jeder m² durchschnittlich knapp 27% teurer als bei bestehenden Mietverhältnissen. Die Tendenz wird zunehmen, da es weniger Wohnungen gibt, als nachgefragt werden. Der Wohnraumknappheit wirkt die Stadt u. a. durch Ausweisung neuer Baugebiete entgegen.

Die Studie hat ergeben, dass es in Braunschweig weniger preisgünstige kleine Wohnungen (unter 50 m²) auf dem Markt gibt als nachgefragt werden. Dies trifft vor allem Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände als Mieter am Markt abgelehnt werden, z.B. Rentner mit niedriger Rente, Langzeitarbeitslose, Niedrigverdiener, Hartz-IV-Bezieher, Wohnungslose.

Auf Landesebene wird es 2014 zu einer Neustrukturierung der Wohnungsbauförderung kommen. Die Mittel, die für die Wohnungsbauförderung in Höhe von knapp 40 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sollen primär zur Modernisierung des Bestandes und zur Versorgung benachteiligter Nachfragegruppen am Wohnungmarkt verwendet werden.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

 

1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen zu verbessern?

2. In welchem Umfang könnte ein kommunales Wohnungsbauförderprogramm installiert werden?

3. In welchem Umfang könnten z.B. Kooperationsverträge mit der Wohnungswirtschaft geschlossen werden?

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gez. Holger Herlitschke, Fraktionsvorsitzender

 


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Stellungnahme 9709/13 - Preisgünstiger Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen (86 KB)