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Rat und Stadtbezirksräte

Vorlage - 2754/14  

Betreff: Psychiatrische Versorgung Erkrankter in akuter Krise
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Gesundheit
06.03.2014 
Ausschuss für Soziales und Gesundheit ungeändert beschlossen  (2754/14)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Stellungnahme 10037/14 - Psychiatrische Versorgung Erkrankter in akuter Krise

1

 

Anfrage

Datum

Nummer

Öffentlich

11.02.2014

2754/14

Absender

 

Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Ausschuss für Soziales und Gesundheit

06.03.2014

 

 

 

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Psychiatrische Versorgung Erkrankter in akuter Krise

 

 

 

 

 

 

 

Der Fachbeirat des sozialpsychiatrischen Verbundes hat sich in einer Resolution sehr besorgt über die mangelhafte ambulante Versorgung von psychisch erkrankten Menschen geäußert. Hier ist die Kassenärztliche Vereinigung in der Verantwortung und wird dringend aufgefordert, eine Reform der bisherigen Planungskategorien durchzuführen.

Die aktuellen Zahlen des Sozialpsychiatrischen Planes zeigen jedoch auch einen dramatischen Anstieg der Zwangseinweisungen. Deren Zahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 393 auf 818 im Jahr 2011 mehr als verdoppelt. Grund hierfür ist unter anderem die unzureichende ambulante Versorgung, die zu krisenhaften Zuspitzungen führt.

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes kann allerdings nur tagsüber erreicht werden. Zudem ist die Psychiatrische Station im Klinikum häufig voll ausgelastet und Erkrankte in großer psychischer Krise müssen z.T. lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

  1. Wie hat die Verwaltung bislang auf den oben genannten Anstieg der Fallzahlen bei den Zwangseinweisungen reagiert?
  2. Hält die Verwaltung die Einrichtung eines Krisendienstes, der rund um die Uhr erreichbar ist, für sinnvoll?
  3. Hält die Verwaltung die Erhöhung der Kapazitäten der psychiatrischen Klinik für angezeigt?

 

 

 

____________________________

Jutta Plinke

 


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Stellungnahme 10037/14 - Psychiatrische Versorgung Erkrankter in akuter Krise (146 KB)