Rat und Stadtbezirksräte
23.09.2015 - 3.5 Sachstand Fernbusbahnhof Braunschweig - mündlic...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.5
- Gremium:
- Planungs- und Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 23.09.2015
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Heinz von der LK Argus GmbH stellt den Sachstand zum Fernbusbahnhof Braunschweig anhand einer Beamerpräsentation dar.
Im Anschluss beantwortet Herr Heinz Fragen der Ausschussmitglieder.
Auf Frage von Ratsherrn Dobberphul teilt Herr Heinz mit, dass die Busse den Busbahnhof rückwärtsfahrend verlassen müssten. Diese Lösung sei für die Fahrgäste besser, da diese nicht auf die Fahrbahn treten müssten. Dieses System orientiere sich am Hamburger Busport und habe sich dort bewährt.
Ratsherr Dr. Plinke regt an, dass die Busse vorwärts ausfahren sollten. Herr Heinz erläutert, dass dies aufgrund der vorhandenen Platzverhältnisse nicht möglich sei.
Ratsherr Kühn gibt zu bedenken, dass das rückwärtige Ausfahren insbesondere für Busse mit Anhänger schwierig sei.
Ratsherr Dobberphul regt an, dass über dem Fernbusbahnhof ein Fahrrad- und Pkwparkhaus errichtet werden sollte. Damit könne die Mobilität des Bahnhofes aufgewertet werden.
Herr Heinz erklärt, dass ein solches Parkhaus in Gießen vorhanden sei. Stadtbaurat Leuer erklärt, dass diese Lösung auch für den Fernbusbahnhof Braunschweig realistisch sei und in der weiteren Planung berücksichtigt werden könne. Stadtbaurat Leuer macht darauf aufmerksam, dass auch die Rampe für die vorgesehene Regiostadtbahn in der weiteren Planung berücksichtigt werden solle.
Ratsherr Manlik gibt zu bedenken, dass sich die Erreichbarkeit des Parkhauses schwierig gestalte. Ratsherr Manlik betont, dass am Busbahnhof insbesondere sanitäre Anlagen und ein überdachter Wartebereich fehlen würden. Ratsherr Manlik bemängelt, dass auf der vorgelegten Planung die Darstellung dieser Nebenanlagen fehlen würde.
Auf Frage von Ratsherrn Dr. Plinke erklärt Herr Heinz, dass Taxen den Bereich weiterhin problemlos nutzen könnten.
Ratsfrau Palm weist darauf hin, dass die gleichzeitige Nutzung des Busbahnhofes durch den ÖPNV und den Fernbusverkehr zurzeit problematisch sei. Die jetzt vorgestellte Lösung stelle eine Entspannung der vorhandenen Situation dar. Ratsfrau Palm führt weiterhin aus, dass eine erhebliche Anzahl von zusätzlich abzustellenden Fahrrädern berücksichtigt werden müsse.
Ratsfrau Palm bittet um Aussagen zu einem möglichen Umsetzungstermin und zur Finanzierung der Maßnahme. Ratsfrau Palm regt eine Kofinanzierung durch die Stadt und die Deutsche Bahn an.
Herr Benscheidt erläutert, dass eine finanzielle Beteiligung der Deutschen Bahn als Grundstückseigentümerin angestrebt sei. Die Detailplanung solle 2016 erfolgen, der Baubeginn sei frühestens 2017 zu erwarten.
Ratsherr Hinrichs erklärt, dass bei der Betrachtung der verschiedenen Standorte auch die Frage berücksichtigt werden müsse, wer Eigentümer des Grundstücks sei. Dies habe erheblichen Einfluss auf die zeitnahe Umsetzung der Maßnahme. In diesem Zusammenhang regt Ratsherr Hinrichs auch eine Prüfung des Standortes Europaplatz an.
Ratsherr Dr. Plinke bittet darum, nach der Genehmigung der Niederschrift in der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses die Protokollierung zu diesem TOP an den Stadtbezirksrat Innenstadt weiterzuleiten.
Stadtbaurat Leuer sagt dies zu.
