Rat und Stadtbezirksräte
11.12.2015 - 3.1 Koordinierte Unternehmensbefragung zur Zufriede...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Wirtschaftsausschusses
- Gremium:
- Wirtschaftsausschuss
- Datum:
- Fr., 11.12.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtrat Ruppert geht ausführlich auf die Mitteilung ein. Die Unternehmensbefragung ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der GMA (Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung GmbH) erfolgt. Obwohl die Beteiligung der Unternehmen an der Befragung nicht sehr hoch war, sind nach Aussagen der GMA belastbare Aussagen möglich.
Frau Schüler von der GMA erläutert die Ergebnisse. Insbesondere geht sie auf die Entwicklungsperspektiven ein. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass für geplante Standorterweiterungen der Unternehmen Gewerbeflächen benötigt werden. Der Bekanntheitsgrad der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH und deren Leistungen sollten in der Öffentlichkeit besser bekannt gemacht werden. Hinsichtlich der Unternehmenszufriedenheit gegenüber der Stadtverwaltung zeigt sich ein differenziertes Bild. So wird beispielsweise bezüglich der Arbeit des Ref. 0630 – Bauordnung ein Verbesserungsbedarf bei der Schnelligkeit und der Serviceorientierung eingefordert. Insgesamt jedoch besteht mit dem Standort Braunschweig als Wirtschafts-, Wohn- und Lebensstandort eine hohe Zufriedenheit.
Stadtrat Ruppert erklärt, dass aus der Befragung deutlich geworden ist, wo nachgebessert werden muss, und das erste Maßnahmen bereits ergriffen worden sind. So sind beispielsweise im Referat Bauordnung neue Stellen geschaffen worden. Das Bürgertelefon soll nach aktuellen Überlegungen zu einer verbesserten Erreichbarkeit eingebunden werden. Weiterhin werden die in der Bauverwaltung betroffenen Organisationsstrukturen in Absprache mit Dez. III untersucht, um Optimierungen vornehmen zu können.
Für die Wirtschaftsförderung ergänzt Wirtschaftsdezernent Leppa, dass man selbst davon überrascht war, dass die Leistungen der Braunschweig Zukunft GmbH relativ wenig bekannt sind. Daher werden die Kommunikationsaktivitäten intensiviert und Onlinemedien verstärkt genutzt. Auch die Bestandspflege soll innerhalb der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ausgeweitet werden. Die bestehende Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung ist ein taugliches Instrument, um die Einheiten der Stadtverwaltung mit der Wirtschaftsförderung zu vernetzen, um die Zufriedenheit der Unternehmen weiter zu verbessern.
Fragen aus dem Ausschuss werden ausführlich beantwortet.
Stadtrat Ruppert führt aus, dass Planungen bestehen, eine weitestgehend inhaltsgleiche Befragung auch in anderen Städten durchzuführen. Das ist möglich, weil ein vorgefertigter Fragebogen des Deutschen Städtetages (DST) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) verwendet wurde, der von anderen Städten ebenfalls genutzt werden kann. Beim Vorliegen entsprechender Daten kann dann ein entsprechender Quervergleich vorgenommen werden. Ebenfalls ist geplant, eine Unternehmensbefragung zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen um festzustellen, ob die ergriffenen Maßnahmen zur Steigerung der Zufriedenheit beigetragen haben.
Ausschussvorsitzender Hinrichs bedankt sich für die ausführliche Darstellung. Er stellt heraus, dass die Prozessoptimierung ein sehr wichtiges Thema ist und bittet darum, dass der Wirtschaftsausschuss zu gegebener Zeit erneut über den Fortgang unterrichtet wird.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,2 MB
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