Rat und Stadtbezirksräte
31.08.2016 - 7.1 Bebauungsplan "Stöckheim-Süd", ST 83; Stadtgebi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Planungs- und Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 31.08.2016
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Protokollnotiz: Die Tagesordnungspunkte 6, 7 und 7.1 werden zusammengefasst beraten.
Protokollnotiz: In der Zeit von 18:00 Uhr bis 18:23 Uhr wird Ratsherr Edelmann von Ratsherrn Schrader vertreten.
Stadtbaurat Leuer erläutert die Vorlage. Es seien ca. 300 Wohneinheiten geplant. Ca. 130 bis 150 Wohneinheiten könnten als Einfamilienhäuser und gereihte Stadthäuser und ca. 150 bis 170 Wohneinheiten durch Geschosswohnungsbau realisiert werden. 20% des Geschosswohnungsbaus solle als sozialer Wohnungsbau ausgewiesen werden. Stadtbaurat Leuer hebt die Anbindung an die Stadtbahn und die gute soziale Infrastruktur des Stadtteils Stöckheim hervor.
Ratsherr Schrader berichtet aus der Sitzung des Stadtbezirksrates 211 Stöckheim-Leiferde und nimmt Bezug auf die in der Ergänzungsvorlage 16-02747-01 dargestellten Protokollnotizen. Darüber hinaus fragt Ratsherr Schrader nach dem Sachstand des Neubaus der Brücke Leiferde.
Stadtbaurat Leuer verdeutlicht, dass die Verwaltung an einer Lösung arbeite, zum jetzigen Zeitpunkt könne jedoch noch keine konkrete Aussage getroffen werden.
Ratsherr Dr. Plinke weist auf die Bedeutung der Radwegverbindung von Braunschweig nach Wolfenbüttel hin. Herr Warnecke berichtet, dass der Radweg mit gleichbleibender Qualität ein Bestandteil des Wegenetzes des Quartiers werden solle.
Auf Frage von Ratsherrn Dr. Büchs teilt Frau Costabel mit, dass innerhalb des Bebauungsplangebietes Feldhamster vorgefunden worden seien. Für die Umsiedlung der Feldhamster sei eine ca. 5 ha große externe Fläche im Geltungsbereich C des Bebauungsplanes festgesetzt worden.
Aus Sicht von Ratsherrn Dr. Büchs sollte der Passus, dass diese Fläche ökologisch ohne Einsatz stark riechender organischer Dünger bewirtschaftet werde, aus dem Umweltbericht gestrichen werden.
Ratsherr Herlitschke geht auf das Nutzungsbeispiel ein. Er stellt den Änderungsantrag, dass die erste Zeile der Einfamilienhausbebauung, die sich westlich entlang der senkrechten Planstraße befände, durch Reihenhausbebauung ersetzt werden solle.
Stadtbaurat Leuer informiert, dass die gesamte städtische Planung von Baugebieten betrachtet werden müsse. Vor diesem Hintergrund sei die dargestellte Aufteilung von Geschosswohnungsbau, Reihenhausbebauung und Einfamilienhausbebauung ausgewogen und solle beibehalten werden.
Nach kurzer Diskussion stimmt der Ausschuss wie folgt über den Änderungsantrag ab:
dafür: 2dagegen: 7Enthaltung: 1
